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Freudenstadt Kinder greifen lieber selbst zum Spaten

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Den offiziellen Spatenstich für die künftige Waldkindergartenhütte übernahmen die Kinder selbst. Die Erwachsenen durften das Holzschild halten. Unser Bild zeigt (von links) Erzieherin Kerstin Urbat, Rolf Seeger vom gleichnamigen Baugeschäft in Loßburg, Ludwig Züfle von der Firma Holzbau in Baiersbronn, Christian Fai von der Kinderwerkstatt Eigensinn, Bürgermeister Gerhard Link, Rudolf Müller vom städtischen Bauamt, Hans-Martin Haist von der Kinderwerkstatt Eigensinn,  Theo Blum, stellvertretender Geschäftsführer des Krankenhauses als unmittelbarer Nachbar, und Praktikantin Viola Hoevel. Foto: Altendorf-Jehle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bärbel Altendorf-Jehle

Freudenstadt. Einen Spatenstich ganz anderer Art gab es gestern in Freudenstadt. Nicht die Honoratioren standen mit dem Gartengerät da, sondern die künftigen Bewohner des Holzhauses: die Kinder des Waldkindergartens.

Bei einem gewöhnlichen Spatenstich genügt es den Erwachsenen, ihren Fuß fotogen auf das Spatenblatt zu stellen, die Kinder des Waldkindergartens versammelten sich jedoch nur ungern für ein Foto und taten hernach lieber das, was man mit einem Spaten üblicherweise zu tun pflegt, nämlich umgraben. So erledigten sie ihrer Ansicht nach schon einmal einen Großteil der Arbeit, während sich die Großen über das, was da einst stehen wird, unterhielten.

Es war ein langer steiniger Weg bis zur Einrichtung eines Waldkindergartens, doch die anfängliche Skepsis, auch bei Bürgermeister Gerhard Link, ist der Begeisterung gewichen, und so glaubte man es ihm auch, als er gestern sagte: "Der Waldkindergarten ist eine klasse Einrichtung." Und weil er so begeistert ist, glaubte man auch dem Initiator des Ganzen, Hans-Martin Haist, als er das Lob zurückgab und erklärte: "Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung ist klasse ohne Wenn und Aber."

Dieses Miteinander hat dazu geführt, dass es im Juli vergangenen Jahres überhaupt zur Einrichtung des Waldkindergartens in Freudenstadt kam, dass die zweite Gruppe sofort genehmigt wurde und sie schon am 1. September dieses Jahres ihren Betrieb aufnahm. 40 Kinder besuchen derzeit den Waldkindergarten. Nun wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen und eine große Hütte geplant.

Mit 100 Quadratmetern, zwei Räumen, zwei kleinen Teeküchen und sanitären Anlagen wird es wohl eher ein Holzhaus werden. Notwendig wurde das ganze, so Haist, weil durch die Expansion des Waldkindergartens das Haus des CVJM und das Gelände mit dem Bauwagen überfrachtet war. Das künftige Gebäude kommt hinter das CVJM-Heim und die Dialysestation. Haist geht bei der Finanzierung dieser Investition in Vorleistung und erhält vom kommenden Jahr an entsprechende Investitionszuschüsse der Stadt. Das Gelände konnte zu günstigen Konditionen vom Landkreis gepachtet werden. Es hat einen direkten Anschluss an die Straße, den Parkplatz und den öffentlichen Nahverkehr. Alles Gründe, die auch dagegen sprachen, das Waldkindergartenhaus mitten in den Wald zu setzen.

Das Besondere an der Hütte werden die zwei großen Terrassen sein, denn dort sollen die Kinder ab Ende November dieses Jahres – dann wird die Hütte stehen – von ihren Eltern in ihrer wind- und wetterfesten Kleidung hingebracht werden. Denn auch weiterhin verbringen die Kleinen die meiste Zeit im Wald. Die Holzhütte wird nur zum kurzen Aufwärmen, oder wenn es gar zu stürmisch und wüst ist, als Unterschlupf dienen.

 
 

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