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Freudenstadt Jungen und Mädchen legen sich gegenseitig Kopfverbände an

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Angela Matt vom Jugendrotkreuz zeigte den Vorschulkindern im Justinus-Kerner-Kindergarten in Freudenstadt, was sie im Ernstfall machen sollen.Foto: Kindergarten Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Angela Matt vom Jugendrotkreuz Freudenstadt hat – noch vor Beginn der Corona-Präventionsmaßnahmen – 20 Kindern des Justinus-Kerner-Kindergarten in Freudenstadt gezeigt, wie sie Erste Hilfe leisten können, teilt das DRK mit. Aktuell sei dieses Wissen wichtig, weshalb der DRK-Kreisverband Freudenstadt auch auf seine Internetseite Erste-Hilfe-Anweisungen gestellt habe.

Angela Matt erklärte den Kindern, dass sie in lebensbedrohlichen Situationen über die 112 den Notruf absetzen können. Die Fünf- bis Siebenjährigen lernten, dass sie Ort und Symptome genau schildern sollen. Nur so könnten sich die Mitarbeiter der Leitstelle ein genaues Bild machen, was am anderen Ende der Leitung los sei.

Reden nimmt im Ernstfall die Angst

Angela Matt zeigte den Kindern auch, welche Erstmaßnahmen sie leisten können. Jedes Kind durfte sich Verbandsmaterial nehmen und damit eine Wunde erstversorgen. Die Kinder machten es richtig und redeten mit dem "Patienten", was im Ernstfall ablenkt und die Angst nimmt. Auch durften die Kinder einen Kopfverband anlegen. Wichtig ist dabei, dass Augen und Ohren frei bleiben, sodass der Patient noch gut hören und sehen kann. Das DRK empfiehlt auch, immer mit dem Patienten zu reden.

Damit sich der Verband nicht verschiebt, sollte er nicht nur von der Stirn zum Hinterkopf gewickelt werden. Angela Matt zeigte den Kindern genau, wie sie den Verband legen müssen, damit er fixiert ist. Wichtig sei, den Verband so zu befestigen, dass er sich nicht wieder lösen könne, beispielsweise mit Pflasterstreifen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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