Die Judoka des TSV Freudenstadt erhielten an einem Wochenende Einblicke in den Sport Ju-Jutsu. Foto: TSV Freudenstadt Foto: Schwarzwälder-Bote

Judoka des TSV Freudenstadt bilden sich mit Ju-Jutsu-Übungen fort

Freudenstadt. "Wie heißt denn euer Judo?", war eine Frage, die Thomas Janker und Marc Stein aus den Reihen der zumeist jungen Judoka des TSV Freudenstadt gestellt wurde. Beim sportlichen Wochenende in der Turn- und Festhalle in Freudenstadt beantworteten die frisch gebackenen Inhaber der Trainer B-Lizenz vom Ju-Jutsu-Club Mühlbachtal viele Fragen.

Die beiden Gasttrainer waren mehr als sechs Stunden aktiv und begeisterten die Jungen und Mädchen mit ihrer lockeren Art, kreativen Übungselementen und Techniken aus einer ähnlichen und doch irgendwie anderen Sportart.

So galt es, ergriffene Handgelenke zu befreien, Umklammerungen zu lösen und sich aus Würgegriffen zu befreien. An Luftballons wurden Schlagtechniken geübt und am Partner angedeutet. Abends wurde gegrillt, dann stand die ganze Turnhalle mit ausgelegten Judomatten zum Toben bereit. Erst spät in der Nacht krabbelten die letzten Teilnehmer in ihre Schlafsäcke. Während die ersten schon wieder um 7.30 Uhr in der Früh auf der Matte standen, nahm Andreas Klassen sich der Truppe an und betreute die Morgengymnastik. Gleichzeitig wurde das Frühstück für die hungrige Meute gerichtet.

Nach der Stärkung übernahm Stefan Lippert das Training, bei dem der Fußwurf O- uchi-gari im Mittelpunkt stand. Irgendwann forderte die kurze Nacht dann doch ihren Tribut, weshalb mehr spielerische Elemente eingebaut wurden.

Am Nachmittag ging es in einem sportlichen Wettkampf noch einmal um Ruhm, Ehre und Medaillen. Die Disziplinen Baumstammweitwurf, Sackhüpfen und Hufeisenwurf galt es zu meistern, um zum Abschluss eine Medaille in Empfang nehmen zu können.