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Freudenstadt Jetzt wird der Biomüll optimal genutzt

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Über die Einweihung der neuen Bioabfallbehandlungsanlage im Gewerbegebiet Sulzhau freuten sich gestern neben Landrat Klaus Michael Rückert (links) und Oberbürgermeister Julian Osswald (rechts) auch die Planer, Geschäftsführer und Mitarbeiter. Foto: Sannert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Doris Sannert Kreis Freudenstadt. "Es ist ein großer Tag, es ist ein schöner Tag für den Landkreis, für die Stadt und die gesamte Bevölkerung", freute sich Landrat Klaus-Michael Rückert bei der Einweihung der Bioabfallbehandlunganlage Freudenstadt im Gewerbegebiet Sulzhau. Vor zahlreichen Gästen, darunter Amtsvorgänger Peter Dombrowsky, Freudenstadts Ex-Oberbürgermeister Erwin Reichert, Kreisräte, Stadträte, Ortsvorsteher, Behördenvertreter, Vertreter der Stadt Pforzheim und des Zollernalbkreises, Planer, Firmenvertreter und Mitarbeiter, übergab der Landrat und Aufsichtsratsvorsitzende der Bioenergie Freudenstadt GmbH gemeinsam mit Oberbürgermeister Julian Osswald die Anlage, die seit Oktober in Betrieb ist, offiziell ihrer Bestimmung.

Bisher sei der Kompost im Landkreis nur getrennt und kompostiert, jedoch nicht optimal genutzt worden. Jetzt werde aus dem Biomüll das Maximum herausgeholt und sowohl Strom, Wärme und Dünger produziert. "Es war eine hervorragende Idee, den Kreislauf zu schließen", zeigte sich der Landrat überzeugt und dankte der Stadt Freudenstadt für die gute Zusammenarbeit.

"Etwas Regenerativeres kann es nicht geben", versicherte Oberbürgermeister Julian Osswald. Mit der Ausweisung des Gewerbegebiets Sulzhau habe die Stadt Freudenstadt die Voraussetzung für das gemeinschaftliche Projekt geschaffen, sagte er in seinem Rückblick auf die Anfänge.

Dass der Standort richtig gewählt wurde zeige sich darin, wie gut sich die Anlage in das Gelände einfüge. Zudem sei es sinnvoll gewesen, die Leitungswege zu den Blockheizkraftwerken im Kreiskrankenhaus Freudenstadt, in dem das Gas aus der Bioabfallbehandlungsanlage von den Stadtwerken Freudenstadt in Strom und Wärme umgewandelt wird, kurz zu halten. Mit dem Projekt, das gut zu dem vom Freudenstädter Gemeinderat verabschiedeten Klimaschutzkonzept passe, werde es gelingen, die Müllgebühren stabil zu halten, freute sich der Oberbürgermeister , der sowohl das "hochökologische Projekt" als auch den straffen Zeitplan lobte.

"Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, dass die Menschen nicht mehr ihre Kochtöpfe und Plastiktüten in der braunen Tonne entsorgen", sagte Osswald und machte deutlich, dass die Qualität des Produkts davon abhängt, was in die Tonne kommt. Wie schon der Landrat vor ihm dankte er allen am Bau Beteiligten, vor allem der Stadt Pforzheim, die die Kapazität der Anlage mit ihrem Biomüll auffüllt, als auch den Geschäftsführern Udo Großwendt und Rainer Schuler für ihr "hohes, persönliches Engagement".

Beide blickten in ihren Reden auf die Anfänge zurück. Während Großwendt an die erste Besichtigungstour im Jahr 2007, an die Machbarkeitsstudie im Jahr darauf, an den Startschuss der Planungen im Gewerbegebiet Sulzhau im Jahr 2009 und die Gründung der Bioenergie Freudenstadt 2011 sowie an über 70 Ausschreibungen, die für den Bau der Anlage nötig waren, zurück blickte, gab Rainer Schuler anhand von Statistiken und Grafiken einen Einblick in die Funktion der Bioabfallbehandlungsanlage.Dabei ließ er die Gäste einen Blick auf die Umwandlung von Biomüll in Gas, Strom, Wärme und Dünger werfen.

Bevor sich die Gäste auf einem Rundgang die Anlage anschauen durften, überreichten die Geschäftsführer Großwendt und Schuler ein Plakat, das die Funktion der Anlage in Zahlen und Bildern erläutert.

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