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Freudenstadt Jeder Mensch ist ein Künstler

Von
"Mittendrin": die jungen Künstler der Lebenshilfe, der Eichenäckerschule und der Schwarzwald-Werkstatt mit ihren künstlerischen Begleiterinnen sowie von der Lebenshilfe Peter Dombrowsky (Zweiter von links), die Geschäftsstellenleiterin Nicole Winter (Sechste von links), Vorsitzender Theodor Deeg (rechts neben der Staffelei) und seine Stellvertreterin Gudrun Dölker (Vierte von links) Foto: Lorek Foto: Schwarzwälder-Bote

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Von Silvia Lorek

Freudenstadt. Sie haben gemalt, gebastelt und gewerkelt, die jungen Künstler der Lebenshilfe Freudenstadt sowie deren Partnereinrichtungen Eichenäckerschule und Schwarzwald-Werkstatt Dornstetten, und sogar die Kleinsten der Lebenshilfe Kita "Mini-Nest". Alle Beteiligten freuten sich, ihre Werke bei der Eröffnung der Ausstellung "Mittendrin" im Kreishaus zum 50-jährigen Bestehen der Lebenshilfe auszustellen.

Landrat a.  D. Peter Dombrowsky, im Vorstand der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Kreisvereinigung Freudenstadt, eröffnete die Kunstausstellung. Künstler zu sein, hänge von Entfaltungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen ab, betonte er. Die Lebenshilfe und die Partner hätten Kindern mit Handicap diese Möglichkeiten geschaffen, um das Gemeinschaftsprojekt Vernissage zu verwirklichen. Er freute sich über die vielen Besucher zur Eröffnung und dankte allen Beteiligten für ihr Engagement sowie Sascha Falk für die Unterstützung der Volkshochschule. In der zweiten Jahreshälfte habe die Lebenshilfe eine Reihe von Veranstaltungen inszeniert, die die Inklusion und das Motto "Mittendrin" gezeigt hätten, so Dombrowsky.

Die künstlerischen Begleiter der Kinder stellten die Arbeiten vor. Constanze Emele von der Kita "Mini-Nest" resümierte: "Jeder ist ein Künstler." Das habe schon Joseph Beuys gesagt. Mit Stiften, Kleister und Farben hätten die Kleinen gerne experimentiert und schöne Kunstwerke geschaffen. Die Lehrerinnen der Eichenäcker Schule Catherine Reiber, Sibylle Eisseler, Sarah Kläger, Maria Blisnjuk, Aline Rittmann und Bettina Stickel lobten die Bilder, Skulpturen und Fadenbilder auf Holz ihrer Schüler, die in den vergangenen Wochen entstanden seien, obwohl es nicht immer einfach gewesen sei. Irmgard Aldinger von der Schwarzwald-Werkstatt erläuterte, wie es zu den Exponaten ihrer Mitarbeiter kam. In Kursen und Workshops haben sie mit Acrylfarben gearbeitet. Viele hätten ihre eigenen Vorstellungen, was gemalt werden sollte, gehabt. Andere hätten munter drauflos gemalt, und sie habe unterstützt.

Christine Huber, selbst Künstlerin, leitete zwei Durchläufe einer inklusiven Kunstwerkstatt und lobte die Kunstwerke der Kinder: "Alles, was freie Malerei ausmacht, sehen wir hier." Aus Schichtungen und Farbschüttungen seien wundervolle Kompositionen oder Collagen entstanden. Die Bilder zeigten eine hervorragende Kreativität, sprach Huber den Kindern ein Kompliment aus. Die Bilder heißen "Wellengleiter", "Nestwärme", "Häuserzeile", "Ich bin", "Komm mit" oder "Der Sonne nah", um nur einige zu nennen, und suchen noch ein neues Zuhause, wie Dombrowsky erwähnte.

Die jungen Künstler und die Musiker Nicolai Huß, Denny Seidel und Mareike Riegert, die die Eröffnung umrahmten und bereits mit dem ersten Song "Just the Way You Are" für eine gute Einstimmung sorgten, erhielten ein kleines Geschenk. Die Bewirtung übernahm der Weltladen. Die Ausstellung ist bis Februar im Kreishaus zu sehen.

 
 

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