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Freudenstadt Innungsbester heißt Daniel Schwab

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Daniel Schwab wurde Innungsbester bei der Schreiner-Gesellenprüfung. Den Publikumspreis bei der Ausstellung am Wochenende erhielt Friederike Gaede, das Gesellenstück von Kim Jessica Hauser, ein Schminktisch, wird nun auch landesweit ausgestellt.

Kreis Freudenstadt. Ihre Exponate zeigten zehn Schreiner, darunter eine Frau, und zwei Fachpraktiker für Holzverarbeitung vom Oberlinhaus zum Ende ihrer Lehrzeit zahlreichen Gästen in der Turnhalle des Beruflichen Schulzentrums in Freudenstadt. Zu sehen waren auch Prüfungsstücke der Holzmechaniker, die in Freudenstadt an derselben Schule unterrichtet wurden. Ebenso wurden Gesellenstücke der Schreinerlehrlinge vorgestellt, die durch ihre verkürzte Ausbildung bereits im Februar in Tübingen ihre Prüfung abgeschlossen hatten.

Der Obermeister der Schreinerinnung Freudenstadt, Robert Züfle, freute sich, dass viele Besucher zur Ausstellung der Gesellenstücke gekommen waren. Züfle begrüßte Landrat Klaus Michael Rückert, der trotz seines vollen Terminplans zu den Schreinern kam. Der Obermeister freute sich, dass alle die Prüfung bestanden haben. Er lobte die "wunderschönen Exponate", die entstanden waren. Sein Dank ging an die Prüfungskommission, ebenso an die Heinrich-Schickhardt-Schule für eine gute Zusammenarbeit.

Kreishandwerksmeister Alexander Wälde dankte allen, die zum Erfolg der Lehrlinge beigetragen hatten. Der Schreinerberuf sei kreativ und krisensicher. Wer in diesem Gewerk tätig sei, sehe jeden Abend, was er geschaffen habe, so Wälde. Er appellierte an die Lehrlinge, ihrem Beruf treu zu bleiben.

Landrat Rückert dankte den Schulen, Betrieben und Eltern, die die Lehrlinge unterstützt hatten. Er lobte die hochwertigen Gesellenstücke von toller Qualität. "Sie verarbeiten mit dem Holz einen wertvollen Naturstoff, der im Landkreis vielfältig vorhanden ist", so Rückert. Nochmals dankte der Prüfungsausschuss allen Lehrern, Betrieben und Ausbildern für deren Unterstützung. Im Anschluss erhielten die Lehrlinge ihre Bescheinigungen. Dabei wurden auch die Preisträger bekannt gegeben. Innungsbester wurde Daniel Schwab von der Schreinerei Rothfuß GmbH in Schopfloch. Er erhielt den Preis des Landrats. Der Wanderpokal in Form eines Holzkopfs soll als Kunstwerk symbolisch die Arbeit der Schreiner darstellen. Oben, in der Gehirnregion, ist er mit allerlei Werkzeug gefüllt. Landrat Rückert überreichte Schwab dazu noch 400 Euro vom Landkreis für Fort- und Weiterbildungen. Auch die Schreinerinnung steuerte einen Gutschein der Firma Zwegaart bei.

Mit dem zweitbesten Prüfungsergebnis schloss Nils Günther von der Schreinerei Günther GmbH Innenausbau in Baiersbronn ab. Dazu gab es von der Innung einen Lochsägesatz. Die drittbeste Prüfung legte Yannik Benz von der Willi Pfeifer GmbH & Co. KG in Eutingen ab. Dazu gab’s von der Innung einen Stechbeutelsatz.

Vier Lehrlinge absolvierten zusätzlich eine Ausbildung an der CNC-Maschine. Daniel Schwab, Tristan Müller, Yannik Benz und Nils Günther dürfen nun den Titel Fachkraft in der computergesteuerten Holzbearbeitung tragen. Auch das Publikum konnte das schönste Gesellenstück wählen. Publikumsliebling wurde das Gesellenstück von Friederike Gaede von der Ziefle Koch GmbH Waldachtal. Sie hatte ihre Prüfung bereits im Februar in Tübingen absolviert.

Auf Innungsebene wurde der Schminktisch von Kim Jessica Hauser ausgezeichnet. Hauser darf ihren Tisch nun bei der Landesausstellung in Stuttgart vorstellen. Verabschiedet wurde Andreas Hillerkuß, Mitglied der Prüfungskommission, der in den Ruhestand geht. Ihm wurde mit einem Präsent für seine Kompetenz und sein Fachwissen gedankt. "Es hat sich gelohnt", so Hillerkuß, der nach eigenem Bekunden gerne im Dienste der Lehrlinge stand.

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