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Freudenstadt Hybridbusse sollen Zeichen setzen

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Zwei Hybridbusse vom Typ Mercedes Citaro schafft das Busunternehmen Katz an und erhält dafür Zuschüsse vom Land Baden-Württemberg. Foto: Daimler AG

Freudenstadt - In Freudenstadt und Umgebung werden bald zwei Hybridbusse unterwegs sein. Wie das Verkehrsministerium Baden-Württemberg kürzlich mitgeteilt hat, erhält die Firma Omnibus Katz in Freudenstadt Zuschüsse aus dem Förderprogramm mit dem sperrigen Namen "Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW", das es seit 2014 gibt. In diesem Jahr wurden bereits 17 Anträge für insgesamt 105 Elektro- und Hybridbusse bewilligt.

Wie Ludwig Blum, Geschäftsführer der Firma Omnibus Katz, auf Anfrage unserer Zeitung betonte, gehe es ihm darum mit den beiden Hybridbussen ein Zeichen zu setzen, vor allem mit Blick auf den Nahverkehr im Nationalpark, den sein Unternehmen mit abdeckt. besonders auf diesen Linien sollen die neuen Hybridbusse, die im Oktober geliefert werden, eingesetzt werden.

Die Busse fahren nicht ausschließlich elektrisch. Wie Ludwig Blum erläutert, haben die Fahrzeuge einen Dieselmotor, dessen Abwärme und Bremsenergie dazu genutzt wird, den ebenfalls im Bus eingebauten Elektroantrieb zu unterstützen. Laut Blum könne somit nicht nur Sprit gespart werden. Die Elektrik ergänze auch den Antrieb, beispielsweise beim Anfahren der Busse.

Ganz ohne Verbrennungsmotor gehe es bei Bussen in Freudenstadt nicht, sagt Ludwig Blum. Um vollelektrische Fahrzeuge in Betrieb nehmen zu können, sei die Infrastruktur nicht vorhanden. Für die benötigte elektrische Leistung zum laden von Bus-Batterien reichten die Leitungen bei weitem nicht aus. Außerdem müssten die Busse in seinem Unternehmen pro Tag 200 bis 300 Kilometer in bergigem Gelände zurücklegen. Das sei mit Elektroantrieb noch nicht zu schaffen.

Das Land bezuschusst übrigens nicht den Anschaffungspreis der Hybridbusse, sondern nur zur Hälfte die Mehrkosten gegenüber von Fahrzeugen mit herkömmlichem Antrieb. Diese Mehrkosten seien inzwischen erheblich gesunken, so das Verkehrsministerium. Ludwig Blum geht bei seinen zwei bestellten Bussen vom Typ Mercedes Benz Citaro LE Hybrid (Niederflurfahrzeuge) von Mehrkosten von rund 11 000 Euro pro Fahrzeug aus. Für beide Busse fließen somit rund 11 000 Euro an das Freudenstädter Busunternehmen. Rein wirtschaftlich gesehen sei die Anschaffung der Hybridbusse dennoch wesentlich teurer, denn nicht jeder Hersteller biete solche Fahrzeuge an.

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