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Freudenstadt Holzhäuschen wächst jeden Tag ein bisschen mehr

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Bauamtsleiter Rudolf Müller (rechts) zeigt dem Leiter der Kinder- und Jugendwerkstatt Eigen-Sinn, Hans-Martin Haist (links), den Baufortschritt der neuen Schutzhütte. Foto: Kirschmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Jan Kirschmann Freudenstadt. Dem Leiter der Kinder- und Jugendwerkstatt Eigen-Sinn Hans-Martin Haist ist die Freude über die neue Unterkunft des Waldkindergartens am Kohlstätter Hardt deutlich anzusehen: "Unglaublich, wie schnell das jetzt auf einmal ging. Jetzt wird schon Richtfest gefeiert, nach gerade mal vier Tagen Bauzeit." Eigentlich hätte das Holzhaus den Kindern ab Dezember Schutz bieten sollen. Unter anderem sei der Wintereinbruch Schuld an der Verzögerung, sagt Bauamtsleiter Rudolf Müller.

Die Baukosten in Höhe von 170 000 Euro trägt bisher noch komplett die Kinderwerkstatt Eigen-Sinn, jedoch werde im Kreistag derzeit über kommunale Zuschüsse diskutiert, so Haist. Das bislang größte Projekt der Stiftung besteht vollkommen aus Holz. "Uns war es wichtig, die Werte des Waldkindergartens – wie das Prinzip der Nachhaltigkeit – in den Bau mit einfließen zu lassen. Zudem findet sich kaum ein anderes Material, mit dem sich beim Minustemperaturen so gut arbeiten lässt", sind sich die beiden Herren einig, die gemeinsam einen Tag vor dem offiziellen Richtfest über die Baustelle führen. Auch die Möglichkeit, beim Hausbau auf ein Stecksystem zurückgreifen zu können, sei überzeugend gewesen. "Das ist wie LEGO, nur das jeder Baustein seinen angestammten Platz hat. Daraus resultiert auch die kurze Bauzeit", erklärt Müller. Ferner verläuft auch die Wärmeversorgung des neuen Rückzugsorts für die Kinder der Einrichtung über zwei Holzöfen.

In sechs Wochen soll dann der Einzug in die neue Schutzhütte vonstatten gehen. Das Personal und die Kinder seien schon ganz gespannt und freuen sich auf ihr neues Domizil, so Haist. Allerdings sei es weiterhin nur eine Notunterkunft. Es hieße ja nicht umsonst "Waldkindergarten". Für rund 40 Kinder wird die Hütte dann Platz bieten.

Haist erklärt: "Im Sommer werden wir diese Grenze erreichen. Wir müssen jetzt schon schweren Herzens Anmeldungen ablehnen." Über eine weitere Expansion werde zurzeit noch nicht nachgedacht, zuerst müsse mal das Projekt Schutzhütte abgeschlossen werden, betont der Leiter. "Endlich hat auch der Waldkindergarten seine eigenen Räumlichkeiten. Nun können die Kinder ihren Schutzraum so gestalten wie sie wollen und man muss keine Rücksicht mehr nehmen. Und außerdem sei es im eigenen Zuhause doch immer noch am schönsten", schmunzelt Haist.

 
 

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