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Freudenstadt Hohe Qualität mit neuen Musikern

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Das Sinfonische Jugendblasorchester bei seinem Konzert im Foyer des Kepler-Gymnasiums. Foto: Weniger Foto: Schwarzwälder Bote

Das Sinfonische Jugendblasorchester Freudenstadt (SJBO) eröffnete die Konzertsaison mit einem interessanten und spannenden Programm mit Bezug zu Tänzen.

Freudenstadt. Die Kooperation zwischen dem Kepler-Gymnasium und der Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt dokumentierte bei dem Konzert erneut ihre hohe Qualität. Schulleiter Peter Stübler begrüßte die Besucher im voll besetzten Foyer der Schule. Erst im vergangenen Jahr waren zahlreiche hervorragende Musiker als Abiturienten aus dem Orchester ausgeschieden. Nur wenige Monate später wagte sich das Orchester mit neuen Mitgliedern wieder an ein packendes Programm.

"Bolero" Höhepunkt der ersten Teils

Mit "Celebration and Dance" von Gilbert Tinner stimmte das SJBO unter der Leitung von Christian Pöndl die Besucher fulminant auf das Programm des Abends ein. Giulia Lagerpusch und Gianluca Gisonni führten informativ und humorvoll durch den Abend. Erfrischend locker aber auch informativ stellten sie den Bezug zu den einzelnen Musikstücken her. "Der mit dem Wolf tanzt" aus dem gleichnamigen Film und "Tanz mit dem Teufel" zeugten von der Variabilität und Qualität des Orchesters. Der Höhepunkt des ersten Teils war ohne Zweifel der "Bolero" von Maurice Ravel. Erstaunlich, wie der junge Schlagzeuger Peter Wiediger in diesem Arrangement exakt und mit großer Kondition die Snare-Drum spielte, womit er den Solisten Giulia Lagerpusch und Antonia Barth an den Klarinetten, Lea Held an der Querflöte und Lasse Bredtmann an der Trompete eine rhythmisch perfekte Grundlage für deren Soli bereitete. Die Suite aus "Miss Saigon" beschloss stimmungsvoll den ersten Teil des Programms. Anton Walter und Lukas Rösch an der Posaune sowie Maximilian Schulte an Sopran- und Altsaxofon steuerten grandiose Soli zu diesem Arrangement bei.

Erinnerungen an die Zeit des Ragtime

Nach der Pause führten der "Jazz Waltz No.1", und "Pasovario" (eine Hommage an den Paso Doble) zu den "New Sounds in Disco", wo Anton Girrbach am Flügelhorn brillierte. Der "Bugle Call Rag" erinnerte an die Zeit des Ragtime, und Peter Wiediger konnte wieder am Schlagzeug seine herausragenden Fähigkeiten beweisen. "At the Mambo Inn" war der perfekte Abschluss des mitreißenden Konzerts. Was Maximilian Schulte als Solist aus seinem Altsaxofon herausholte, war großartig. Lang anhaltender Beifall, lobende Schlussworte des Schulleiters Peter Stübler und der Dank von Christian Pöndl an seine jungen Musiker führten dann zu der vom Publikum nachhaltig geforderten Zugabe.

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