Workshop: Kinder studieren Choreografie ein / Kinderbote-Maskottchen Pinguin Paul tanzt mit
Zum zweiten Mal lud Pinguin Paul, das Maskottchen des Schwarzwälder Kinderboten, junge Leser zu einem Hip-Hop-Tanz-Workshop ins Tanzzentrum Hermann nach Freudenstadt ein.
Freudenstadt. Ein Termin, den sich Julia Haug (13 Jahre) und ihr Bruder Tobias (elf) aus Trillfingen, einem Ort bei Haigerloch, ganz dick in ihren Terminkalender eintrugen. "Die beiden waren schon im letzten Jahr mit dabei", verriet ihre Mutter. "Und sie konnten es fast gar nicht erwarten, auch dieses Mal wieder dabei zu sein. Und da ist es egal, wie weit man fahren muss", sagte sie und lächelte.
Auch der elfjährigen Eline aus Sulz wird dieser Tanzkurs lange in Erinnerung bleiben. Sie hatte genau an diesem Tag Geburtstag und bekam den Hip-Hop-Tanz-Workshop als Überraschung von ihren Eltern geschenkt. "Ich freue mich riesig", sagte sie in der Pause.
Ein Dutzend Kinder nahmen an diesem Workshop teil. Der mehrfache deutsche Hip-Hop-Meister Fabian Klein, der als Tanzlehrer alle Tricks und Moves kennt, forderte schon in der ersten von zwei Einheiten ordentlich Leistung von seinen jungen Schülern.
Fabi, wie sie ihn nannten, gab schon bei den Aufwärmübungen richtig Gas. Zur passenden Musik wirbelten die Beine, die Arme flogen durch die Luft, und selbst die etwas größeren Kinder mussten schauen, dass sie konditionell mitkamen.
Aber der Spaß und die Freude am Tanzen machte auch die kleineren Strapazen wieder wett, zumal die Kinder direkt nach der Aufwärmrunde begannen, eine echte Choreografie einzustudieren. Die Kommandos "V-Step", Kick, Schritt, Ball, Chance und Tab" hallten durch den Raum, und Fabi zeigte vor dem großen Spiegel, wie die Schrittfolge aussehen sollte. Gerade die Koordination von Arm- und Beinbewegungen forderten die Konzentration und das Balancegefühl.
Auch Element aus dem Breakdance
Es ging vorwärts, seitwärts, im Kreis und mit dem Hintern auf den Boden. Dabei baute Fabi ein Element aus dem Breakdance ein, und auch die beiden Fast-Hip-Hop-Profis Julia und Tobias staunten, dass man Hip-Hop tatsächlich auch auf dem Hosenboden tanzen kann. Nach zwei Stunden Training saßen die einstudierten Schrittfolgen schon fast perfekt und alle Teilnehmer waren stolz, dass sie nun echte Hip-Hoper sind.