Michael Kitzlinger erklärte den Freie Wähler-Gemeinderäten die Gegebenheiten im Christophstal. Foto: Gernsheimer Foto: Schwarzwälder-Bote

Freie Wähler besuchen Christophstal / Umsetzen der Maßnahmen gegen Verschattung gestaltet sich schwierig

Freudenstadt. Die Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat Freudenstadt hat den Ansprechpartner des Christophstals, Michael Kitzlinger, besucht, um sich mit ihm und weiteren Interessierten die geplanten und bereits ausgeführten Maßnahmen gegen die Verschattung des Tals anzuschauen.

2011 hatte der Gemeinderat der Stadt Freudenstadt den Beschluss gefasst, dass bis ins Jahr 2022 mehrere Maßnahmen umgesetzt werden sollen, die wieder mehr Sonne in das Tal bringen und gleichzeitig die Wohnqualität in Freudenstadts Wiege verbessern.

Dass dieses Unterfangen nicht einfach ist, zeigte der gemeinsame Rundgang durchs Christophstal. Die Stadt ist nicht bei allen Grundstücken Eigentümer, und so sind die Maßnahmen auf das Wohlwollen und Engagement vieler angewiesen. Alleine auf dem Hang zur Kernstadt sind die Parzellen im Besitz von rund 100 Personen.

Dass dieser Hang mittlerweile stellenweise einem kleinen Urwald gleicht, zeigte ein kurzer Aufstieg, berichten die Freien Wähler. Schützenswerte Biotope und Trockenmauern liegen im Verborgenen. Wo früher Wiesen waren, die für die Viehhaltung gebraucht wurden, sind mittlerweile kleine Wälder entstanden. Am gegenüber liegenden Finkenberg ist der Waldhorizont trotz einzelner kleinerer Eingriffe immer noch so hoch, dass auf manche Häuser maximal für drei Monate im Jahr die Sonne scheinen kann. Einig waren sich Gemeinderäte und Vertreter des Ortsteils, dass die Verschattung durch weitere Eingriffe in den Waldbestand schnell zurückgedrängt werden soll, damit das Tal weiterhin ein attraktiver Wohnort ist.

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