Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Freudenstadt Handwerk bleibt attraktiver Partner

Von
Vier Innungssieger zeichnete die Schreinerinnung Freudenstadt aus. Es sind dies (von links) Kevin Kohler, Fabian Schneider, Jaro Schmidt und Niko Klotter. Foto: Kuhnert

Kreis Freudenstadt - Ihre frisch gebackenen Gesellen verabschiedete die Schreinerinnung Freudenstadt mit einer Feier in der Turnhalle des beruflichen Schulzentrums in Freudenstadt.Spannend machte es stellvertretender Landrat Klaus-Ulrich Röber, bis er den "Holzkopf" endlich an den richtigen Mann gebracht hatte. Der Holzkopf ist ein Wanderpokal in Form eines menschlichen Schädels. Er wird jedes Jahr an den besten Gesellen der Schreinerinnung Freudenstadt verliehen. Nun nahm ihn Fabian Schneider für ein Jahr in Besitz.

Fabian Schneider hat seine Lehre bei der Firma Wölper in Wittlensweiler absolviert und einen blitzsauberen Abschluss mit der Note 1,1 für sein eindrucksvolles Gesellenstück hingelegt, für seine Arbeitsprobe erhielt er eine 1,3. Die weiteren Innungssieger sind Jaro Schmid (RODI Durrweiler), Kevin Kohler (C. Schaber, Freudenstadt) und Niko Klotter (SPQ Freudenstadt). Sie und weitere elf junge Gesellen der Schreinerinnung nahmen in einer kleinen Feierstunde ihre Gesellenbriefe in Empfang, ausgehändigt von den Innungsobermeistern Reinhold Gärtner und Robert Züfle.

Die Schreinerinnung stellt jedes Jahr zum Schuljahresende die Gesellenstücke in der Turnhalle des Berufsschulzentrums aus und findet damit stets großes Interesse. Am Tag darauf gibt es dann die Zeugnisse und Preise. In Anwesenheit vieler Eltern, Lehrer, Schulleiter, Mitschüler, Ausbilder und Vertreter der Ausbildungsbetriebe sowie Kreishandwerksmeister Alexander Wälde gratulierte stellvertretender Landrat Klaus-Ulrich Röber den jungen Gesellen und dankte deren Eltern, Ausbildern und Lehrern. Das Handwerk habe Konjunktur, wusste Röber, weil es Qualität schaffe. So bleibe das Handwerk ein attraktiver Partner der jungen Leute. Gerade in der heimischen Region spiele der Werkstoff der Schreiner, das Holz, eine bedeutende Rolle. Zu welchen herausragenden Ergebnissen die Arbeit mit Holz führen könne, zeige die Ausstellung der Gesellenstücke, die auf Röber offensichtlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen hatte. Das Handwerk brauche und setze auch in Zukunft auf junge Menschen, versicherte Röber und ermunterte Elternhäuser, Schule und Ausbildungsbetriebe zur Zusammenarbeit zum Wohle des beruflichen Nachwuchses.

Folgende Schreiner erhielten den Gesellenbrief: Florian Ade (Firma SBQ Freudenstadt), Michael Bernhard (Bruno Raible, Horb), Andres Diener (Reisbeck, Hallwangen), Daniel Eberle (C. Schaber, Freudenstadt), Philip Grodde und Jan Kostowski (beide Ziefle-Koch, Cresbach), Johannes Kaiser (Feißt, Bösingen), Denis Maulbetsch (M. Klumpp, Schwarzenberg), Mario May (Kappler, Pfalzgrafenweiler), Raphael Notheis (DOBERGO, Betzweiler) und Christian Ziefle (Karl Heinz Koch, Bösingen).

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.