Angebote an beruflichen Schulen in Horb und Freudenstadt

Von Hartmut Breitenreuter

 

Kreis Freudenstadt. Auch an den beruflichen Schulen des Kreises Freudenstadt sollen ab dem kommenden Jahr in bestimmten Schularten Ganztagsklassen eingeführt werden. Die dazu erforderlichen Anträge wurden beim Kultusministerium des Landes bereits gestellt.

Der Verwaltungsausschuss des Kreistags genehmigte die Vorhaben einstimmig. Der Kreistag muss sie in seiner Sitzung am 18. April noch bestätigen.

Ganztagsklassen sind geplant für die Kooperationsklassen Hauptschule/Berufsschule und Förderschule/Berufsschule an der Heinrich-Schickhardt-Schule in Freudenstadt sowie für das Berufseinstiegsjahr Gewerbe und Hauswirtschaft und für das Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf an der gewerblichen und hauswirtschaftlichen Schule in Horb. Ferner will die Horber Schule am Modellversuch Projektarbeit im Berufskolleg II teilnehmen. Das Land stellt pro Ganztagsklasse fünf Lehrerwochenstunden als zusätzliches Zeitbudget zur Verfügung, so dass auf den Landkreis Freudenstadt als Schulträger keine weiteren Personalkosten zukommen. Zur Vorbereitung des Unterrichts bekommen die Schulen vom Land zusätzlich pädagogische Assistenten zur Verfügung gestellt.

Kreisrat Wolf Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) wies darauf hin, dass diese Assistenten aber keinen Unterricht halten dürfen. Auf seine Nachfrage nach zusätzlichen Bedarf an Lehrerstunden erläuterte der Horber Schulleiter Ulrich Egger, dass die gewerbliche und hauswirtschaftliche Schule in Horb eine zusätzliche Deputatsstelle habe ausschreiben dürfen, um die Einrichtung der Ganztagsklassen umzusetzen.