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Freudenstadt Feuerwehr verzeichnet 225 Einsätze

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Wahlen und Ehrungen standen in der Versammlung der Gesamtfeuerwehr Freudenstadt an. Foto: Feuerwehr Foto: Schwarzwälder Bote

Feuerwehrkommandant Florian Möhrle und seine Stellvertreter Tom Anger und Bernd Züfle wurden in der Mitgliederversammlung der Gesamtfeuerwehr Freudenstadt in ihren Ämtern bestätigt.

Freudenstadt. Außerdem standen einige Ehrungen auf der Tagesordnung. Markus Gässler aus der Abteilung Kniebis wurde zum Brandmeister befördert.

185 Einwohner Freudenstadts sind in den Einsatzabteilungen, davon 14 Fachberater und eine Feuerwehrfrau in Mutterschutz, berichtete Möhrle. Die Jugendfeuerwehr zählt 65 Mitglieder, in der Alterswehr sind 58 Mitglieder. Insgesamt zählt die Gesamtfeuerwehr 308 Mitglieder.

2018 waren 225 Einsätze zu verzeichnen. Im Jahr zuvor waren es noch 135, im Jahr 2016 160 Einsätze. 29-mal rückte die Feuerwehr 2018 aus, um Brände zu bekämpfen. 106-mal leistete sie technische Hilfe. 43 Unwetter-Einsätze und 54 Fehlalarmierungen waren ebenfalls zu verzeichnen. Dazu kamen noch Überland- und sonstige Einsätze. Drei Menschen hätte die Feuerwehr bei Verkehrsunfällen retten können, so Möhrle. Todesopfer seien 2018 nicht zu verzeichnen gewesen.

Wetter hält die Helfer auf Trab

227 Übungen hielten die Feuerwehrleute ab. Dazu kamen etliche Sitzungen, Besprechungen und sonstige Aktivitäten. Insgesamt leisteten die Feuerwehrleute knapp 12 500 Stunden ehrenamtlichen Dienst, so Möhrle.

Die Brandeinsätze gingen im Durchschnitt immer weiter zurück oder beschränkten sich auf Kleinbrände wie Mülleimer, Container oder Ähnliches, so Möhrle. Die Zahl der Fehlalarmierungen wegen Brandmeldeanlagen und Rauchmeldern nähme dafür immer mehr zu. Stürme und Hochwasser habe die Feuerwehr auf Trab gehalten, und davon sei auch in Zukunft auszugehen.

Außerdem sei der neue Feuerwehrbedarfsplan fertig, verkündete Möhrle. In ihm werde die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr und jeder einzelnen Abteilung bewertet. Es wurde eine Risiko- und Gefährdungsanalyse von Gebäuden und Einrichtungen durchgeführt und es wurde ein Fahrzeug- und Gebäudekonzept erstellt.

Die Feuerwehr werde nach wie vor Wert darauf legen, Maschinisten auszubilden. Außerdem habe die Feuerwehr mittlerweile mehrere Sondereinheiten, die abteilungsübergreifend arbeiten, darunter die Dekon- und die Strahlenschutzeinheit. In der Dekoneinheit sind die Abteilungen Freudenstadt und Wittlensweiler integriert, in der Strahlenschutzeinheit die Abteilungen Freudenstadt und Kniebis. Die Führungsgruppe unter der Leitung von Bernd Züfle habe sich bewährt und sei aus dem aktuellen Einsatzgeschehen nicht mehr wegzudenken, so Möhrle weiter.

Gebäude genügt den Ansprüchen nicht

Außerdem, so informierte Möhrle, entwickelten drei Studentinnen der Fachschule für Werbegestaltung in Stuttgart derzeit in ihrer Abschlussarbeit eine neue Corporate-Identity-Konzeption für die Feuerwehr Freudenstadt. Außerdem soll die Homepage auf Vordermann gebracht werden. Ebenso wolle die Feuerwehr in sozialen Medien und auf Messen für sich werben und so Mitglieder gewinnen. Außerdem ging Möhrle auf die Gebäude ein. In den Abteilungshäusern Dietersweiler und Wittlensweiler gehe der Platz aus. Das liege an den neuen Normfahrzeugen. In Dietersweiler sei das Fahrzeug zu breit für die Garage, in Wittlensweiler zu hoch. Dazu komme dass, das Feuerwehrhaus in Freudenstadt den heutigen Ansprüchen nicht mehr genüge.

Für 25 Jahre aktiven Dienst wurden Gregor Möhrle (Freudenstadt), Christoph Hartmann (Dietersweiler), Patrick Lutz (Dietersweiler), Andreas Hofer (Grüntal-Frutenhof), Michael Eberhardt (Igelsberg), Kevin Gässler (Kniebis), Heiko Günter (Kniebis) und Michael Stark (Kniebis) geehrt. Das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Bernd Züfle (Freudenstadt) und Walter Ehmann (Grüntal-Frutenhof).

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