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Freudenstadt Feuerwehr befreit Katze aus Spalt

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Am Ende der fünfstündigen Aktion war die Katze sicher in ihrer Transportkiste. Foto: Feuerwehr

Freudenstadt - Fünf Stunden dauerte die Rettung einer Katze, die zwischen einem Haus und einer Garage feststeckte. Danach kam "Angel" erst mal zur Tierärztin, teilt die Feuerwehr mit.

Die Feuerwehr war am Samstag kurz nach 15.30 Uhr alarmiert worden. Im Wohngebiet Kohlstädter Hardt steckte eine Katze in einem rund zehn Meter langen Spalt zwischen einem Neubau und einer Garage fest. Die Besitzer vermissten das Tier bereits seit Donnerstag.

Katze mithilfe einer Endoskopkamera lokalisiert

Bei einer Suchaktion ihres "Frauchens" witterte der Hund der Familie die Katze in dem unzugänglichen Spalt und schlug an. Die Tierrettung sollte sich allerdings alles andere als einfach gestalten. Der etwa acht Zentimeter breite und fast zehn Meter lange Spalt wurde mit einer Endoskopkamera eines Sanitärunternehmens untersucht und die Katze lokalisiert.

"Angel" hatte sich wohl beim Versuch, rückwärts aus dem Spalt zu kommen, selbst mit dem Becken eingeklemmt und steckte bewegungsunfähig fest. Unter Anleitung einer Tierärztin wurde versucht, das Tier aus seiner misslichen Lage zu befreien. Doch sämtliche Anstrengungen blieben ohne Erfolg.

Schließlich gab es keine andere Möglichkeit, als vorsichtig von der Garagenseite aus mit einer Kernbohrmaschine ein etwa 30 Zentimeter großes Loch in die 20 Zentimeter dicke Wand zu bohren.

Familie und Nachbarn bangen mit

Tierärztin Barbara Koenig filmte mit dem Handy in die Öffnung und gab den Helfern Instruktionen, wie sie die weiteren Bohrlöcher zu setzen hatten. Nach dem zweiten Bohrloch konnte die Tierärztin die Katze bereits greifen – aber es musste noch ein weiteres diagonales Loch in die Garagenwand gebohrt werden, um die Katze zu befreien. Rund um die Einsatzstelle bangten "Angels" Familie, Freunde und Nachbarn mit. Nach der ersten Wiedersehensfreude wurde "Angel" in der Praxis von Tierärztin Koenig eingehend untersucht.

Die Feuerwehr Freudenstadt war mit sechs Mann unter dem Kommando von Florian Möhrle im Einsatz.

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