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Freudenstadt Einsätze gehen an Substanz

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Die Feuerwehrabteilung Freudenstadt wurde im vergangenen Jahr zu 218 Einsätzen gerufen – so oft wie noch nie. Dabei kamen 3009 Einsatzstunden zusammen.

Freudenstadt . "Im Schnitt erhielten wir alle 42 Stunden einen Alarm", sagte Abteilungskommandant Tom Anger in der Versammlung im Feuerwehrhaus. Dazu gekommen waren auch Oberbürgermeister Julian Osswald, Bürgermeisterin Stephanie Hentschel, Kreisbrandmeister Frank Jahraus, Vertreter der Rettungsdienste und der Gründler-Stiftung sowie Peter Nietsch und Gerold Schumacher von der Polizei, ferner zahlreiche Gemeinderäte und Ehrengäste.

Die Bandbreite der Einsätze war groß. Das belegte der mit Bildern unterlegte Jahresbericht von Anger. So rückte die Abteilung zu 32 Bränden aus. Zu Überlandhilfen wurde die Abteilung zwölf mal gerufen. 103 technische Hilfeleistungen, davon 29 mit Menschenrettung, standen an. Dazu kamen Türöffnungen für den Rettungsdienst und die Polizei. 54 mal handelte es sich um Fehlalarme. Insgesamt konnten neun Menschen bei Verkehrsunfällen und sonstigen Einsätzen gerettet werden.

24 reguläre Übungsabende waren angesetzt. "Darüber hinaus wurden 21 Sonderübungen, vier davon mit der Dekon-Strahlenschutz-Einheit absolviert" berichtete Anger. Die Jahresbilanz für 2018 ist beeindruckend. Insgesamt wurden 7754 Stunden geleistet, 3009 bei Einsätze, 2386 bei Übungen und 2359 bei sonstigen Anlässen. Auf jedes aktive Feuerwehrmitglied entfallen durchschnittlich 140,98 Stunden (Vorjahr: 138,55).

Derzeitig hat die Abteilung Freudenstadt 63 aktive Mitglieder, darunter acht Fachberater und drei Frauen. Zehn Atemschutzträger wurden in der Brandübungsanlage in Baiersbronn in der "Heißausbildung" geschult. Von der Albtal-Verkehrsgesellschaft wurden zehn Teilnehmer bei der jährlichen Unterweisung mit neusten Vorgehensweisen bei Unfällen mit Schienenfahrzeugen vertraut gemacht.

Den Tag der offenen Tür, an dem das LF 10 offiziell übergeben worden war, bezeichnete Anger als Erfolg. Die Besucherzahl sei sehr groß gewesen. Zum Kinderferienprogramm steuerte die Feuerwehr eine Schaumparty im Hof ihres Magazins bei, an der 100 Kinder teilnahmen.

Vier Kameraden absolvierten Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal, zwölf wurden bei Lehrgängen auf Kreisebene geschult. Dank ging an die Mitgliedern für ihren fleißigen Übungsbesuch. An allen 24 Übungen nahm Dennis Wetzel teil. Zum neuen Jahr wurden drei Sachgebiete eingeführt, die je von einem Sachgebietsleiter angeführt werden. Damit soll die gesamte Mannschaft mit ins Boot genommen werden.

Stadtjugendwart Sebastian Hillebrecht belegte die gute Arbeit der Jugendfeuerwehr. Sie hat aktuell 26 Jugendliche. Sein Dank ging an die vier Betreuer und drei freiwilligen Helfer. Man verzeichnet einen Zuwachs von acht Jugendlichen. 21 Kameraden zählt die Alterswehr, berichtete Oskar Burtscher. Im Schnitt nehmen neun Mitglieder an monatlichen Treffen im "Floriansstüble" teil. Ältestes Mitglied ist Albrecht Geißler mit 91. Jahren.

Seinen Respekt brachte OB Osswald zum Ausdruck. Er könne auf eine "hervorragende Feuerwehr" zählen. Gedanken machte er sich über die Steigerung der Einsätze, die in der Zukunft so kaum noch von einer freiwilligen Feuerwehr zu stemmen seien. Osswald sprach die Bedeutung der Jugendfeuerwehr an. Stadt und Gemeinderat stünden voll hinter der Feuerwehr. Osswald dankte allen Arbeitgeber für die Freistellung ihrer Mitarbeiter zu Einsätzen. Der Feuerwehrbedarfsplan stehe kurz vor der Fertigstellung. "Ein neues Feuerwehrhaus steht auf der Wunschliste ganz oben", so der OB. "Sorgen Sie für einen Platz, ich kümmere mich um die Zuschüsse", entgegnete ihm Kreisbrandmeister Jahraus. Mittlerweile sei man in einem Bereich angekommen, wo die Belastbarkeit einer freiwilligen Feuerwehr erreicht sei, so Jahraus, der auf ein ruhiges 2019 hofft.

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