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Freudenstadt Einblick in Werkstatt und verschiedene Hilfsangebote

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Leiteten die Führung (von rechts): Markus Haaga und Wolfgang Günther Foto: Adrian Foto: Schwarzwälder-Bote

Freudenstadt. Beim jährlichen Tag der offenen Tür in der Werkstatt der Erlacher Höhe an der Gottlieb-Daimler-Straße freute sich Werkstattleiter und Schreinermeister Markus Haaga über viele Besucher. Diese informierten sich über Angebote und Arbeitsschwerpunkte der Einrichtung.

Die Erlacher Höhe, ein Verbund diakonischer Einrichtungen in Baden-Württemberg, öffnete im Jahr 1993 in Freudenstadt ihre Tore und bietet differenzierte Hilfsangebote rund um die Themen Wohnungslosigkeit, Armut und Existenzsicherung an.

Im Jahr 1994 wurde die Werkstatt eröffnet, die in den ersten Jahren zunächst auf Pflegearbeiten in Haus und Garten sowie Holz- und Forstarbeiten ausgerichtet war. Seit 1998 existiert der anerkannte Tischlereibetrieb, den Markus Haaga seit neun Jahren leitet.

Dort werden in der Regel 25 bis 30 meist langzeitarbeitslose Menschen beschäftigt, die aus verschiedenen Gründen kaum Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt haben. Ziel ist es dennoch, diese in ihrer beruflichen und sozialen Integration zu fördern.

"Arbeit statt Straße", dafür stehe das Projekt, wie Wolfgang Günther, Leiter der Freudenstädter Erlacher Höhe, erläuterte. Der Betrieb ist Mitglied der Kreishandwerkerschaft und auch im Gewerbeverein repräsentiert, war zu hören.

Die Mitarbeiter, von denen etwa ein Drittel sozialversichert ist, werden der Werkstatt von Behörden zugewiesen. Allen Menschen solle eine sinnvolle Arbeit ermöglicht werden. Auch reguläre Ausbildungen im Schreinerhandwerk kann Schreinermeister Haaga anbieten. Den Menschen soll Zeit gelassen werden, um einen regulären Ausbildungsabschluss erfolgreich zu bewältigen.

Beim Rundgang durch die Werkräume konnten die Besucher deren Ausstattung bewundern und sich über die verschiedenen Angebote informieren. Dort werden fachkundig Möbel restauriert und auch neue Teile gefertigt, Dienste rund ums Haus werden ebenso angeboten wie etwa Entrümpelungen, Transporte und allgemeine Aufräumarbeiten.

Ein Umsatz von etwa 500 000 Euro wird so jährlich erzielt. Zwei Drittel davon sind am Markt zu erwirtschaften, berichtete Günther. Aus diesem Grund sei man auch auf das Interesse und die Information der Bürger angewiesen.

Ein kleiner Umtrunk und die Bewirtung auf dem Gelände der Werkstatt erfreute die Besucher im Anschluss an die Besichtigung.

 
 

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