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Freudenstadt Ein "wärmeres" Licht soll auf dem Kienberg strahlen

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Die Lampen in den Straßenlaternen auf dem Kienberg werden gegen Exemplare mit "wärmerem" Licht ausgetauscht. Foto: Breitenreuter Foto: Schwarzwälder-Bote

Fre udenstadt. Die Straßenlaternen auf dem Freudenstädter Kienberg wurden bereits auf moderne LED-Technik umgerüstet. Doch jetzt kommen die Lampen wieder raus, weil sie zu hell sind. Dafür sollen für 12 000 Euro neue montiert werden, die ein "wärmeres" Licht abgeben.

Geldverschwendung? "Nein", sagt die Stadtverwaltung. Bei der Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf dem Kienberg habe man die Lichtfarbe 4000 Kelvin ausgewählt, erläuterte der Leiter des Amts für Stadtentwicklung, Rudolf Müller, im Ausschuss für Infrastruktur und Umwelt (AIU). Es sei der Topografie geschuldet und dem niedrigen Lichtpunkt an den nur fünf Meter hohen Masten, dass das Licht gewaltig blendet. Deshalb sei bei der Verwaltung vermehrt Kritik vorgetragen worden. Die Stadtwerke hätten daraufhin einige Leuchten auf die Lichtfarbe 3000 Kelvin umgerüstet. "Das ist deutlich besser", so Müller. Die ausgebauten Lampen könnten in anderen Teilen der Stadt, zum Beispiel in Gewerbegebieten, verwendet werden, ergänzte er.

Kosten wurden nicht geprüft

Stadträtin Elisabeth Gebele (Bürgeraktion) fragte, ob nicht Stadträte oder der OB selbst bei dem Thema befangen sind, weil sie auf dem Kienberg wohnen. Bei der Frage, ob das Licht heller oder dunkler sein soll, gebe es keine Befangenheit, antwortete Oberbürgermeister Julian Osswald und hob hervor, dass 3000 Kelvin in dem Gebiet wesentlich besser seien. Hätte man die Lampen gleich bemustert, hätte man bemerkt, dass 4000 Kelvin zu hell sind, gab er zu.

Stadträtin Gebele hatte ihre Zweifel, dass die Kosten für die Umrüstung so hoch sein sollen, obwohl die Lampen wieder verwendet werden. Die Wiederverwendung sei eingerechnet, erwiderte der OB. Die Mittel seien im Programm für die Umrüstung der Beleuchtung in der Stadt enthalten.

Stadtrat Friedrich Wolf hatte nachgerechnet. Bei etwa 100 Euro Gesamtkosten pro Lampe könne man auf keine 12 000 Euro kommen, denn es gebe auf dem Kienberg nie und nimmer 120 Straßenlaternen. Den Betrag habe man nicht geprüft, räumte Julian Osswald ein. "Wir klären das noch mal ab und nehmen den Betrag aus dem Beschlussvorschlag raus."

Stadträtin Carola Broermann (CDU), ebenfalls Bewohnerin des Kienbergs, bekräftigte, dass die Lichtfarbe von 4000 Kelvin eine unangenehme Blendwirkung habe.

Stadtrat Hermann John (Freie Wähler) merkte an, dass andere Städte ihre Beleuchtung auf 4000 Kelvin umrüsten. Besonders in Wohngebieten sollte man aus Gründen der Sicherheit eine gute Ausleuchtung haben. Er stimme der Umrüstung auf dem Kienberg zu, obwohl er generell Bedenken habe, ob die Lichtfarbe 3000 Kelvin ausreicht. Bei zwei Enthaltungen beschloss der AIU die Umrüstung der Straßenlaternen.

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