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Freudenstadt "Durchgang verboten – Schießbetrieb"

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Für manchen zu gut versteckt: das Hinweisschild auf Schießbetrieb. Drei Kilometer bergab ist der Weg dann dicht. Foto: Späth

Freudenstadt-Christophstal - Plötzlich Ende im Gelände: Die zeitweilige Bauzaun-Absperrung auf halber Höhe am Bergsträßle, einem geteerten Waldweg im Christophstal, irritiert offenbar Radfahrer und Wanderer. Sie müssen umdrehen, zur eigenen Sicherheit. Denn dort wird öfter scharf geschossen. Der Weg in die Sackgasse müsste nicht sein, findet Thomas Spät. Die Kreisjägervereinigung Freudenstadt prüft jetzt, ob sie die Beschilderung verbessern kann.

Thomas Späth aus Baiersbronn stand ratlos mit dem Rad an der Barriere: "Durchgang verboten – Schießbetrieb – Lebensgefahr". Er drehte gezwungenermaßen um und strampelte die drei Kilometer wieder zurück auf die Höhe – nicht zum ersten Mal. Den Hinweiszettel an einem Baum an der Abzweigung zur Förster-Roh-Hütte entdeckte er erst bei gezielter Suche auf dem Rückweg. Von unten her sei es mit der Ausschilderung nicht besser, so Thomas Späth. Für ihn ist das ein vermeidbares Ärgernis.

Die Warnung ist begründet. Im Jägerloch hat die Kreisjägervereinigung ihren Schießstand. Immer tageweise wird dort trainiert, "mit Kugel und Schrot", so Kreisjägermeister Herbert Ade. Für die Jäger sei die Anlage unabdingbar. Sie müssten den Trainingsplatz haben, um die gesetzlichen Auflagen im Umgang mit den Waffen zu erfüllen. Außerdem tragen sie dort ihre Wettbewerbe aus.

"Gibt sicher eine Lösung"

Am Schießbetrieb stört sich Späth nicht. Er findet nur die Hinweise "zu unauffällig". Immerhin sei es schon etwas besser geworden: "Als ich vor einem Jahr den Weg abfahren wollte, war nach der Kehre eine dünne Kette über die Straße gespannt, ohne Hinweisschild und ohne Signalfarbe", so Späth. Da hätte ein Radfahrer leicht böse stürzen können, findet er.

Sein Vorschlag: Bereits im oberen Bereich der Sandwaldhütte und zusätzlich an der Abfahrt sowie an der Zufahrt im Christophstal gut sichtbare Schilder anbringen, dass die Auf- und Abfahrt nach Chris-tophstal nicht möglich ist. Kreisjägermeister Ade erklärt, er nehme den Hinweis gerne auf: "Selbstverständlich ist es auch in unserem Interesse, Radfahrer und Wanderer vor unnötigem Unbill zu verschonen", so Ade. "Ich schau’ mir das mal an. Da gibt es sicher eine Lösung."

 Info: Von Mitte März an bis zur Winterpause ist regelmäßig Schießbetrieb im Jägerloch; immer mittwochs und freitags von 14 bis 19 Uhr sowie jeden zweiten, dritten und vierten Samstag im Montag von 14 bis 19 Uhr.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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