Können ihren Dienst an den Grundschulen antreten: die Absolventen der Seminars in Freudenstadt. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Bildung: Freudenstädter Seminar feiert 69 staatlich geprüfte Grundschullehrkräfte

Freudenstadt-Musbach. Unter der Coronasituation angepassten Bedingungen fand im Bürgerhaus Musbach die Verabschiedung der 69 staatlich geprüften Grundschullehrkräfte des Seminars Freudenstadt statt.

Hier werden seit 40 Jahren Lehramtsanwärter in Kooperation mit Schulen der Staatlichen Schulämter Rastatt und Pforzheim ausgebildet. Der kommissarische Seminarleiter Holger Birnbräuer begrüßte mit einem Augenzwinkern die Absolventen sowie deren Ausbildungslehrkräfte zur "mit Abstand besten Verabschiedung, die man sich vorstellen konnte". Auch Elisabeth Kryst, die den Kurs im Februar 2019 als Seminarleiterin noch willkommen geheißen hatte, grüßte per Videonachricht aus dem Ruhestand und wünschte dem Kurs auf diesem Wege alles Gute.

Die Seminarsprecherinnen des aktuellen Jahrganges, Klarissa Schröder und Janina Bender, gaben gute Wünsche mit auf den Weg. Lara Hurle und Benjamin Klenk, Seminarsprecherin und der Seminarsprecher des sich verabschiedenden Kurses, war es in ihrer gemeinsamen Rede wichtig, dass im weiteren Berufsleben die positive Haltung den Kindern, Eltern und Kollegen gegenüber beibehalten wird. Das Kursmotto – das Zitat "Jedes Mal, wenn Du alle Antworten gelernt hast, wechseln sie alle Fragen" von Oliver Otis Howard –­ erlangte in diesem Jahr, so der kommissarische Seminarleiter Birnbräuer, besondere Bedeutung. Auf neue Fragen fand man schnell Antworten, und so konnten alle 69 Lehramtsanwärter unter besonderen Bedingungen und trotz Schulschließungen ihre Prüfungen erfolgreich ablegen.

Als Höhepunkt für alle Beteiligten erfolgte dann die langersehnte Ausgabe der Zeugnisse zur zweiten Staatsprüfung durch die Ausbildungslehrkräfte Pädagogik. Die drei Kursbesten – Sarah Dußler, Julia Horn und Sandra Leinweber – wurden für ihre herausragenden Leistungen geehrt.

Mit einer Abschiedstüte, gepackt von Junglehern des Nachfolgekurses, konnten die neuen Grundschullehrer dennoch anstoßen und sich feiern lassen.

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