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Freudenstadt Panorama-Freibad: Tickets nur online

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Freudenstadt kann sich sprungbereit machen. Das Pano-Freibad macht am 15. Juli auf. Foto: Stadtwerke Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt - Das Panorama-Freibad Freudenstadt macht am Mittwoch, 15. Juli, auf. Die dafür erforderliche ergänzende Haus- und Badeordnung hat der Gemeinderat nun beschlossen.

Die übliche Badeordnung wurde coronabedingt ergänzt. Man habe sich dabei an den behördlichen und gesetzlichen Vorgaben und an bereits geöffneten Bädern orientiert, betonte Tobias Degout, Geschäftsführer des Bäderbetriebs. Im Wesentlichen gehe es dabei um Reaktionsmöglichkeiten für den Fall, dass Vorgaben nicht eingehalten werden, ergänzte Oberbürgermeister Julian Osswald. Normalerweise brauche man diese Vorschriften nicht.

Kein Zutritt mit Infekt

Elisabeth Gebele (Bürgeraktion) kritisierte das Zutrittsverbot als zu lax. Die geltende Coronaverordnung sei da umfassender. Konkret störte sich Gebele daran, dass laut Verordnung nur Personen mit bekannter und nachgewiesener Infektion oder Personen mit Verdachtsmomenten wie "erhöhter Körpertemperatur" und "Atemwegserkrankungen" der Zutritt verwehrt werden soll. Zu den typischen Symptomen von Corona gehörten aber auch Geruchs-und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten und Halsschmerzen, sagte Gebele. Ihre Ergänzungsvorschläge wurden von Osswald in die Verordnung mit aufgenommen.

Auf Frage von Klaus Fellermann (Bürgeraktion) nach den allerneusten Änderungen der Vorschriften betonte Degout, dass man zwischenzeitlich verpflichtet wurde, auch den Austrittszeitpunkt des Badegastes festzuhalten, dass man die Rutschen aber wieder benutzen könne und das Beachvolleyballfeld samt Kinderspielplatz ebenfalls. Auch die Schließfächer könne der Badegast mieten. Die Umkleidekabinen halte man aber nach wie vor wegen der geltenden Abstandsregeln geschlossen.

Anita Zirz (SPD) fragte sich, wie die Stadt die Einhaltung der von Gebele angesprochenen Punkte überhaupt überprüfen wolle und welche rechtlichen Folgen sich aus einem Verstoß ergeben. Osswald verwies auf die allgemeine Coronaverordnung, wonach das Personal verpflichtet sei, auf "typische Symptome" zu achten. Stelle man diese fest, werde dem Gast der Zutritt verwehrt. Fieber messen werde man aber sicher nicht.

Auf Nachfrage von Wolfgang Tzschupke antwortete Osswald, dass es ein Bahnensystem geben soll, weil ein solches die Kontrolle der Abstände erleichtere. Überholen und Querschwimmen sei wegen der einzuhaltenden Abstände verboten. Degout erläuterte, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern im Wasser nach wie vor gelte, während man außerhalb zwischenzeitlich mit bis zu 20 Personen zusammenstehen könne.

Axel Reich erkundigte sich nach dem Ticketsystem, für das sich die Stadt entschieden hat. Das ausgewählte System werde vom Anbieter des Kassensystems zur Verfügung gestellt, ab Freitag könnten Tickets vorbestellt werden. Hermann John wollte wissen, ob eine mögliche Änderung der Badeordnung –­ etwa bei weiteren Lockerungen – ebenfalls nur mit Beschluss des Gemeinderates möglich ist. Osswald bejahte dies. Wolfgang Tzschupke regte daraufhin eine Öffnungsklausel in der Verordnung an die besagt, dass im Fall von Lockerungen die Bäderleitung ermächtigt wird, diese auch umzusetzen. Dies erspare den ansonsten nötigen Gemeinderatsbeschluss. Auch diese Anregung wurde von der Verwaltung aufgenommen.

Karten nur per Internet

Abgelehnt wurde die Anregung von Hermann John, Tickets auch über die Geschäftsstelle der Stadtwerke herauszugeben, weil schließlich nicht jeder über Internetanschluss verfüge. Andere Bäder in der Umgebung betrieben diesen zusätzlichen Aufwand auch nicht- sagte Osswald dazu. Außerdem kenne fast jeder irgendjemanden, über den er die Tickets im Zweifel online kaufen könne. In dem Fall könne der Betreffende auch gerne bei ihm im Fotoladen vorbeikommen- so das spontane Angebot von Stadtrat Axel Reich.

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