Sich selbst überlassen werden soll die Natur in der Kernzone eines Nationalparks. Foto: Deck Foto: Schwarzwälder-Bote

Greenpeace lädt zu Vortrag und Diskussion mit László Maraz ein

Freudenstadt. Woher kommen die Zahlen der Säge- und Holzindustrie bezüglich der Arbeitsplatzverluste durch die Ausweisung von Nationalparks? Bedeutet ein Schutzgebiet im deutschen Wald Regenwaldzerstörung, weil dann mehr Holz importiert werden muss? Und wieso ist die Schaffung von fünf Prozent gesetzlich und langfristig gesicherten Schutzgebieten in den Wäldern so wichtig? Diese und noch mehr Fragen kursieren im Nordschwarzwald. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat daher László Maraz, Diplom-Forstwirt und Koordinator der Plattform "Nachhaltige Biomasse" vom Forum für Umwelt und Entwicklung, eingeladen.

Er spricht am Samstag, 2. März, ab 20 Uhr in Enzo’s Ristorante – Pizzeria am Dobel in Freudenstadt. Mit fundierten Informationen und in einer anschließenden Diskussion soll eine sachliche Debatte rund um den Wert eines Nationalparks geführt werden.

Der Vortragende ist Mitbegründer von Pro Regenwald. Seine Arbeitsschwerpunkte sind der Schutz der biologischen Vielfalt im Wald und das Engagement für eine umfassende nachhaltige Waldnutzung. Außerdem beschäftigt er sich mit aktuellen Fragen der Bioenergiepolitik.