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Freudenstadt Dachstuhlbrand macht Haus unbewohnbar

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Der Dachstuhl des Einfamilienhauses in Freudenstadt brannte vollständig aus. Foto: Feuerwehr Freudenstadt

Freudenstadt - Nächtlicher Schock in der Tannenstraße in Freudenstadt: In einem dreistöckigen Wohnhaus stand der Dachstuhl in Flammen. Die zwei Hausbewohner konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen.

Die Feuerwehr Freudenstadt wurde in der Nacht auf Donnerstag gegen 0.34 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war bereits eine starke Rauchentwicklung im Bereich des Dach- und Obergeschosses des dreistöckigen Wohnhauses zu erkennen. Nach Informationen der Feuerwehr hatten Nachbarn und die Bewohner selbst den Brand bemerkt. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, brachen bereits während der Lagemeldung an die Leitstelle, die Flammen durch die Dacheindeckung. Innerhalb weniger Minuten sei der gesamte Dachstuhl in Vollbrand gestanden.

Hausbewohner retten sich ins Freie

Umgehend wurden zur Unterstützung der Feuerwehr Freudenstadt die Abteilung Wittlensweiler sowie eine zweite Drehleiter der Feuerwehr Loßburg angefordert. Die erste Wasserversorgung für die Löscharbeiten wurde durch das Freudenstädter Tanklöschfahrzeug sichergestellt. Danach wurden Leitungen zu Hydranten gelegt. Die Wasserversorgung habe keine Probleme bereitet, so die Feuerwehr. Zwei Hausbewohner konnten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten.

Mit einem massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren, unterstützt durch die beiden Drehleitern, zeigten die Maßnahmen schnell Erfolg. Nach rund 45 Minuten waren die Flammen unter Kontrolle. Auch die angrenzenden Gebäude in dem dicht bebauten Innenstadtbereich konnten vor einem Brandübergriff geschützt werden.

Gebäude nicht mehr bewohnbar

Die völlige Zerstörung des Dachstuhls und schwere Schäden in den darunterliegenden Etagen durch Rauch, Ruß und Löschwasser konnten allerdings nicht verhindert werden. Das mehrstöckige Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ab etwa 3 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte wieder abgezogen werden. Eine letzte Brandsicherheitswache blieb bis 6 Uhr an der Einsatzstelle.

Die Feuerwehren aus Freudenstadt, Loßburg und Wittlensweiler waren mit rund 55 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen unter dem Kommando von Florian Möhrle im Einsatz. Das Rote Kreuz und der Rettungsdienst waren mit sieben Fahrzeugen und zwölf Mann zur Absicherung und Versorgung der Kräfte vor Ort. Die Drohne der Gebrüder-Gründler-Stiftung mit einer Wärmebildkamera lieferte für die Feuerwehr einen Überblick über das Einsatzgeschehen.

Um die Betreuung der Hausbewohner kümmerte sich ein Mitarbeiter des Notfallnachsorgedienstes. Die Polizei schätzt den Schaden am Gebäude auf rund 200.000 Euro.

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