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Freudenstadt Bürger sammeln Ideen für Gartenschau

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Etwa 100 Bürger kamen zum Spaziergang mit Vertretern von Planungsbüro und Kommunen. Foto: Sannert

Freudenstadt/Baiersbronn - Wo sollen die Besucher parken? Wo können Veranstaltungsräume entstehen? Um diese und andere Fragen ging es beim Spaziergang durchs Forbachtal, bei dem die Bürger Ideen zur Gartenschau Freudenstadt Baiersbronn 2025 beisteuern konnten.

Etwa 100 Interessenten waren der Einladung der Stadt Freudenstadt und der Gemeinde Baiersbronn zum Bürgerspaziergang gefolgt. Teils zu Fuß und zum Teil mit zwei Bussen, wurden sie am Samstag zu strategisch wichtigen Punkten gebracht, um über Themen wie Mobilität, Industriekultur, Offenhaltung des Tals, Natur, Kultur und Tourismus zu diskutieren.

Planungsbüro stellt Masterplan vor

Die Tour startete auf dem Freudenstädter Marktplatz und endete am Baiersbronner Bahnhof. Dazwischen wurde in Christophstal und in Friedrichstal Halt gemacht und erklärt, was vom Überlinger Planungsbüro "Planstatt Senner" und von den Kommunen bereits erarbeitet und in die Wege geleitet wurde, wie der "Masterplan" aussehen könnte und wie der zeitliche Ablauf dieses interkommunalen Projekts aussieht.

Anhand von Karten erklärten Landschaftsarchitekt Johann Senner, Projektleiterin Aliena Döll, Freudenstadts OB Julian Oswald und Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf das bisher Geplante, nahmen Ideen und Wünsche der Bürger auf und standen bei Fragen Rede und Antwort. Aus Freudenstadt mit dabei: Bürgermeisterin Stephanie Hentschel, Bauamtsleiter Rudolf Müller, Philipp Heidiri vom Amt für Stadtentwicklung und Carolin Mörsch von der Freudenstadt-Tourismus. Für die Gemeinde Baiersbronn waren auch noch Bauamtsleiter Thomas Kuntosch und Tourismusdirektor Patrick Schreib gekommen. Dem Bürgerspaziergang schlossen sich außerdem Gabriele Zürn und Nicolai Ziefle von Bauhof und Stadtgärtnerei sowie Stadt- und Gemeinderäte und Vertreter aus den Ortschaften an.

Um 10 Uhr startete die Gruppe am Freudenstädter Marktplatz ihren Fußmarsch hinab ins Christophstal, am Bärenschlössle und der ehemaligen Tuchfabrik vorbei zum Gasthof Bad. Wie sollen die Gartenschau-Besucher die bis zu 90 Meter Höhenunterschied zurücklegen? Wie könnte ein Weg ins Tal gestaltet und am besten an die Topografie angepasst werden? Wie sollen ältere Menschen ins Tal gelangen, und was ist mit den Radfahrern? Über diese Fragen wurde diskutiert. Mögliche Lösungen: Ein Schrägaufzug oder ein in Serpentinen angelegter Weg. Klar war, dass eine Lösung gefunden werden muss, die auch für die Zeit nach der Gartenschau Sinn macht.

Museum in alter Tuchfabrik?

In der ehemaligen Tuchfabrik konnten sich die Bürger ein Museum oder Veranstaltungsräume vorstellen. Größte Schwierigkeit in Friedrichstal sind die Engstellen im Straßenverkehr. Hier muss für Radfahrer, Fußgänger und Fahrzeuge eine einvernehmliche Lösung gefunden werden. Von Seiten der Bürger gab es die Anregung, die S-Bahn-Haltestelle an das darunter liegende Gelände mit Brücken oder Wegen in Spiralform barrierefrei anzuschließen. Planungsbüro und Kommunen wollen die Haltestelle ins Mobilitätskonzept einbinden.

Parkmöglichkeiten sollen dort nicht ausgewiesen werden. Diese sollen in Freudenstadt und Baiersbronn, den beiden Hauptzubringern, entstehen. Einige Bürger können sich vorstellen, das Schmiedemuseum Königshammer in das SHW-Gebäude oder in den Bereich der Grube Untere Sophia zu verlegen. Der Bürgerspaziergang endete am Nachmittag in Baiersbronn, wo weitere Bürger zu der Gruppe dazu stießen. Der Weg vom Bahnhof im Unterdorf führte über die Schelklewiesen zu den Gewerbebetrieben, die laut Bürgermeister Ruf in das Konzept eingebunden werden müssten. Ein großes Ziel der Gemeinde Baiersbronn sei eine Seilbahn auf den Stöckerkopf. Die Besucher erfuhren Details über das "Wohnen im Grünen", das nahe dem Bahnhofareal entstehen soll, über den geplanten Kreisverkehr und über die Sanierung Unterdorf, die bereits in die Wege geleitet wurde.

"Wir haben einiges gesehen", so Landschaftsarchitekt Johann Senner am Ende. Für ihn ist klar: "Die ökologische Durchgängigkeit soll wieder hergestellt werden."

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