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Freudenstadt Brand hätte katastrophal enden können

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Freudenstadt - In der Nacht zum Donnerstag geriet eine Küchenzeile im elften Stock des Personalwohnheims des Krankenhauses Freundenstadt in Brand. 18 Menschen wurden dabei verletzt, zwei davon schwer.

Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Rottweil mit. Die Schwerverletzten erlitten Rauchgasvergiftungen. Eine dritte Person konnte am nächsten Morgen wieder aus der stationären Behandlung entlassen werden.

Bewohner setzen Notrufe ab

Laut Feuerwehr ging das Unglück noch vergleichsweise glimpflich aus. Das sogenannte Schwesternwohnheim ist ein 14-stöckiges Hochhaus. Der Brand brach in der elften Etage aus. Das Gebäude in der Nordstadt ist mit 97 Bewohnern belegt. Im Haus wohnt nicht nur Klinikpersonal, Zimmer sind auch an Außenstehende vermietet. Sie konnten das Haus selbst über die Feuertreppe verlassen.

Ausgebrochen war das Feuer gegen 1.15 Uhr. Die Brandmeldeanlage löste zunächst Alarm aus. Außerdem setzten mehrere Bewohner Notrufe ab. Die Rettungsleitstelle des Landkreises befindet sich im Untergeschoss des Wohnheims. Beim Eintreffen der Feuerwehren kamen den Einsatzkräfte bereits die ersten hustenden Bewohner entgegen. Der Sprecher des Feuerwehr-Kreisverbands sagte, es habe eine starke Rauchentwicklung gegeben. Drei Personen wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nebenan gebracht.

30 Menschen werden in Krankenhaus-Kantine untersucht

Außerdem machten sich rund 30 Bewohner zu Fuß auf den Weg ins rund 100 Meter entfernte Klinikum. Sie seien in der Kantine von Ärzten untersucht worden. Etwa die Hälfte wurde in die Notaufnahme geschickt. Dort wurden sie ambulant behandelt. Das Feuer war in der Küche eines Appartements ausgebrochen. Der Brand war rasch gelöscht. Da das Gebäude über keinen Aufzug verfügt, mussten die Feuerwehrleute ihre Ausrüstung die Treppe hochschleppen.

Die Ursache steht noch nicht fest. Kriminalbeamte nahmen die Ermittlungen auf. Den Sachschaden beziffern Polizei und Staatsanwaltschaft mit rund 30. 000 Euro. Abgesehen vom betroffenen Appartement sei das Gebäude unbeschädigt. Die Bewohner konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, sagte die Staatsanwaltschaft Rottweil. Freiwillige Feuerwehren und Rettungsdienste waren mit mehr als 80 Einsatzkräften und rund 15 Fahrzeugen zu Hilfe geeilt.

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