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Freudenstadt Black Forest Foxes wollen Sechsjähriger helfen

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Freudenstadt-Dietersweiler/Neuweiler-Oberkollwangen. Obwohl die Black Forest Foxes in drei Wochen ihr erstes Spiel absolvieren, setzten sie vor Kurzem spontan ihr Training aus. Stattdessen trugen sie dazu bei, einem sechsjährigen Mädchen das Leben zu retten. Mit 35 Teammitgliedern aus der American-Football-Mannschaft machten sie sich auf den Weg nach Neuweiler-Oberkollwangen, um sich typisieren zu lassen.

"Ich habe durch meine Frau, die im Calwer Landratsamt arbeitet, von dem Aufruf erfahren", erzählte Headcoach Michael Mayer in der Vereinshütte des Vereins OHC-Kreuzung. Schnell waren sich die Sportler einig, die Aktion zu unterstützen. Denn Belinda, ein sechsjähriges Mädchen, erkrankte binnen eines Jahres zum zweiten Mal an Leukämie. Jetzt kann ihr nur noch eine Stammzellenspende helfen. "Sie wird einer Chemotherapie unterzogen, aber wir wissen, dass das diesmal nicht reichen wird", erzählten Verwandte des Kindes, die in dem ausrichtenden Verein aktiv sind, über den neuerlichen Ausbruch der Leukämie.

Binnen weniger Tage organisierten sie die Typisierung und riefen via Facebook zur Teilnahme auf. "Dafür haben wir gerne unsere Trainingswoche sowohl für die Seniors, als auch Juniors unterbrochen", so die Footballer, die samt Maskottchen nach Oberkollwangen fuhren. Sie reihten sich in die Warteschlange von insgesamt 184 Interessenten, um an einem der beiden Tischen, an denen jeweils drei Besucher gleichzeitig ihre Speichelprobe abgeben konnten, einen Beitrag zu leisten.

Jeder Einzelne wurde angehalten, drei Wattestäbchen jeweils eine Minute lang an der Mundschleimhaut entlang zu streichen. Die Black Forest Foxes überraschten den Gastgeber nicht nur mit ihrem Besuch, sondern die kleine Belinda auch mit einem eigens für sie angefertigten Schal.

"Es entstand einfach eine riesengroße Welle der Hilfsbereitschaft und Begegnungen", zogen die Verwandten am Folgetag ihr Fazit. Das habe sie, die Eltern von Belinda und alle, die mit im Geschehen involviert sind, sehr überwältigt. Zumal außerdem etliche Interessenten, die nicht kommen konnten, sich von zu Hause aus registrieren ließen. Nun hoffen alle darauf, dass ein Spender für Belinda gefunden wird. Es dauert aber rund fünf Wochen, bis die Proben ausgewertet sind.

 
 
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