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Freudenstadt Bestand der Grundschulen gesichert

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Die Falkenrealschule soll zur Ganztagsschule werden und wird voraussichtlich auf Dauer vierzügig bleiben. Foto: Archiv

Freudenstadt - Die Schülerzahlen an den städtischen Schulen in Freudenstadt steigen. Besonders in der Theodor-Gerhardt-Grundschule könnten weitere Klassen notwendig werden, denn dort werden die Kinder aus dem Neubaugebiet Kohlstätter Hardt eingeschult.

Laut Petra Weinbrecht, Leiterin des Amts für Bildung, Familie und Sport, haben sich die Schülerzahlen so entwickelt wie prognostiziert. Sie legte in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats einen Bericht vor. Demnach steigen die Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2014/15. Zuvor seien sie leicht rückläufig gewesen.

Eine Auszüge aus dem Bericht zur Schulentwicklung: 

Grundschulen: Zurzeit besuchen 839 Kinder in 39 Klassen die Grundschulen im Stadtgebiet. Außer in Dietersweiler gibt es an allen Grundschulen Ganztagsangebote. Die wichtige Botschaft von Petra Weinbrecht: "Aktuell ist der Bestand jeder Grundschule gesichert." Die Hartranftschule hat 365 Schüler in 18 Klassen, etwas mehr als die Hälfte hat einen Migrationshintergrund. Die Hartranft-Schule ist eine offene Ganztagsschule, die 120 Plätze im Ganztagsangebot sind vollständig belegt. Durch die Bebauung des Gebiets Sonnenhalde rechnet Petra Weinbrecht damit, dass die Vierzügigkeit langfristig erforderlich ist. Die Klassenzimmer-Container werden weiter benötigt, da es kein städtisches Grundstück zur Erweiterung der Hartranft-Grundschule gibt. In der Grundschule Kniebis, eine Außenstelle der Hartranft-Schule, werden 21 Kinder in einer Familienklasse unterrichtet. Laut Erhebung der Stadt ist die Zahl stabil.

Kindergarten wird verlagert

Die Theodor-Gerhardt-Schule hat 220 Schüler in zehn Klassen und Klassenzimmern. Man rechnet mit einem zusätzlichen Raumbedarf, unter anderem wegen des Neubaugebiets Kohlstätter Hardt. Aus diesem Grund sieht Petra Weinbrecht die Verlagerung des Theodor-Gerhardt-Kindergartens in das Martin-Haug-Stift als richtigen Schritt.

Die Forchenkopfschule in Wittlensweiler besuchen 151 Kinder aus Wittlensweiler, Musbach, Grüntal und Frutenhof. Auch dort erwartet man durch das Baugebiet Riedgasse Zuwächse. Doch die Raumressourcen hält die Stadt für ausreichend.

So sieht es auch an der Grundschule Dietersweiler aus, die derzeit mit 82 Schülern die kleinste Grundschule im Stadtgebiet ist.  

Weiterführende Schulen: Die weiterführenden Schulen besuchen 1787 Schüler. 68 Prozent davon sind in Freudenstadt gemeldet. Die höchste Zahl an auswärtigen Schülern hat das Kepler-Gymnasium. Die Kepler-Werkrealschule ist laut Stadtverwaltung in ihrem Bestand gesichert und weiterhin zweizügig. Die Präventionsklasse und die Vorbereitungsklasse sollen dauerhaft weitergeführt werden.

G9 sorgt für steigende Zahlen

Die Falkenrealschule hat derzeit 531 Schüler in 22 Klassen, darunter eine Vorbereitungsklasse. Sie wird voraussichtlich auf Dauer vierzügig sein. Um die Schule wettbewerbsfähig zu halten, wurden die Anträge auf Einrichtung einer Ganztagsschule gestellt. An der Falkenrealschule stehen Sanierungs- und Umbauarbeiten an.

Das Kepler-Gymnasium wird von 918 Schülern besucht und ist seit 2013 um 158 Schüler gewachsen. Die 39 Klassen werden in 29 Klassenzimmern unterrichtet. Alle Kurse ab der siebten Klasse sind sogenannte "Wanderklassen". Laut Erhebung des Amts für Bildung, Familie und Sport steigen die Schülerzahlen am Gymnasium kontinierlich. Das wird auf den Schulversuch G9 zurückgeführt. Die Verlängerung dieses Schulversuchs wurde beantragt. Falls er nicht bewilligt wird, rechnet die Stadt mit sinkenden Zahlen, ebenso falls G9 an allen Gymnasien wieder eingeführt wird. Über mehrere Jahre werden sich die Sanierungsmaßnahmen am Gebäude des Kepler-Schulzentrums hinziehen. Die Stadt will zunächst die energegetische Sanierung angehen und rechnet damit, dass vorübergehend Klassenzimmer auch in Containern untergebracht werden müssen.

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