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Freudenstadt Berufsberatung jetzt direkt an Schule

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Stellten das "Projekt Ich" vor (von links): Armin Wüstner, Martina Lehmann und Klaus Michael Rückert. Foto: Semenescu Foto: Schwarzwälder Bote

Die Bundesagentur für Arbeit Nagold-Pforzheim hat in Kooperation mit dem Landkreis Freudenstadt die landesweit erste Beratungsstelle in einem beruflichen Schulzentrum eröffnet.

Freudenstadt. Bei einem Pressegespräch am Dienstag mit dabei waren die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Martina Lehmann, Landrat Klaus Michael Rückert und Armin Wüstner, der geschäftsführende Schulleiter des beruflichen Schulzentrums Freudenstadt.

"Projekt ich" heißt das neue Konzept, das sich an junge Menschen wendet. Während der Schulzeit von Montag bis Freitag sind immer zwei Mitarbeiter der Arbeitsagentur im Schulzentrum und bieten eine umfangreiche Berufsberatung an.

Abbruchgefahr in den ersten sechs Monaten am größten

Hintergrund des neuen Projekts seien die Digitalisierung und der demografische Wandel, betonte Lehmann. Es werde immer wichtiger, dass junge Menschen aktuell und individuell über die Berufswelt informiert werden.

Im Jahr 2019 meldeten Unternehmen der Bundesagentur für Arbeit 12 000 Ausbildungsplätze im Landkreis Freudenstadt, so Lehmann. Es sei wichtig, eine individuelle und stärkenorientierte Berufsberatung bieten zu können, die junge Menschen dort erreicht, wo sie sich befinden.

Der Standort im Schulzentrum sei optimal. In Pausen oder Freistunden können die jungen Erwachsenen jederzeit das Gespräch mit den Beratern suchen.

Von Berufsberatung angefangen über Nachhilfevermittlung bis zu Gesprächen mit Ausbildern und Eltern sei Hilfe geboten.

In den ersten sechs Monaten einer Ausbildung sei die Gefahr am größten, diese abzubrechen, sagte Lehmann. Die Berufsbegleitung solle dabei helfen, schnell eine Problemlösung zu finden, und falls der Abbruch doch nicht aufhaltbar sei, alles dafür tun, damit ein nahtloser Übergang in eine andere Anstellung erfolge. Landrat Klaus Michael Rückert betonte, dass es im ländlichen Raum wichtig sei, alles dafür zu tun, die jungen Menschen hier zu behalten. Der Landkreis stelle für das Projekt gerne die Räume zur Verfügung. "Damit wird ein vernünftiger Rahmen für eine gute Zukunftsentwicklung geboten", sagte er.

Armin Wüstner zeigte sich froh über die Entscheidung, die Beratungsstelle im Schulzentrum zu eröffnen, und freute sich über die Kooperation. "Jugendliche brauchen eine qualifizierte Einbindung in die Berufswelt", erklärte er.

Es sei wichtig, dass Jugendliche dieses Angebot erkennen und sich beraten lassen. Damit sei nicht nur eine umfassende "Hilfe zur Selbsthilfe" geboten, sondern auch die Unternehmen aus der Region profitierten von diesem besonderen Angebot.

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