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Freudenstadt/Baiersbronn Region macht sich starklar für CMT

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"Das hat eingeschlagen": Neue Freizeitangebote wie der "Wanderhimmel" Baiersbronn und Mountainbike-Kurse kommen bei den Touristen gut an. Foto: Baiersbronn Touristik

Freudenstadt/Baiersbronn - Neue Freizeitangebote, Investitionen in die Häuser: Der Tourismus im Kreis Freudenstadt entwickelt sich derzeit gut. Damit das so bleibt, wirbt die Region auf der Messe CMT. Am Samstag geht’s los.

Die Vorhut der Fremdenverkehrs-Organisatoren und Hotels ist bereits vor Ort, um die Messestände einzurichten. Die Raumschaft ist auf der Messe Caravan, Motor und Touristik teils doppelt und dreifach vertreten: In Halle sechs des Stuttgarter Messezentrums gibt es wieder ein Konglomerat. Im Mittelpunkt steht der große Stand der Nationalpark-Region, der die 18 Städte und Gemeinden seines Gebiets repräsentiert. Dazu kommen der Stand der Schwarzwald Tourismus GmbH und die Stände der Kommunen. Der Kreis Freudenstadt ist praktisch geschlossen vor Ort, auch das Landratsamt zeigt Flagge.

Zuwächse in Baiersbronn und Freudenstadt

Michael Krause, Tourismusdirektor von Freudenstadt, setzt große Erwartungen in die kommenden zehn Tage: "Die CMT ist die bedeutendste Endverbraucher-Messe in Deutschland." Freudenstadt docke sich mit seinem Konzept passgenau dem Auftritt des Nationalparks Schwarzwald an, setzt auf Mountainbike-Anbote, Wandern und Naturerlebnisse.

Eine Luftaufnahme am Stand führe dies eindrucksvoll vor Augen. Es zeigt die neue MTB-Strecke und die Stadt, beides eingebettet in die Schwarzwald-Landschaft. "Eine Symbiose aus Natur und Stadt", findet Krause. Für Freudenstadt habe die CMT zentrale Bedeutung. 50 Prozent aller Übernachtungsgäste kommen aus dem Postleitzahlengebiet mit Sieben an erster Stelle. Botschaft: In Freudenstadt gibt es kein Feinstaubproblem, sondern klare Luft. Trotzdem sei die Stadt von Stuttgart aus nur eine Reisestunde entfernt. Der Schwarzwald sei "klassisches Ziel für Kurzurlauber".

470.000 Übernachtungen wurden für das Jahr 2016 registriert. Die 2017er-Zahlen vom statistischen Landesamt liegen noch nicht vor, so Krause. Er rechne damit, dass sie knapp darunter liegen, was aber weniger am Reiseziel als solchem liege, sondern an der Neuausrichtung der großen Hotels. Das große Haus in der Nordstadt eröffnete als "Dormero" erst voriges Jahr wieder, am "Zollernblick" und im ehemaligen "Birkenhof" wird derzeit gebaut. "Das sind positive Zeichen", so Krause, "der Trend stimmt." In der Stadt gebe es um die 3000 Gästebetten.

Die CMT ist nicht die einzige Messe, die Freudenstadt-Tourismus und Hotels bedienen. In Luxemburg findet gleichzeitig von 12. bis 14 Januar die "Vakanz" statt. "Luxemburger sind ein sehr wichtiges Publikum für uns", so der Tourismusdirektor. Und ein beliebtes. Sie gelten nicht nur als zahlungskräftig, sondern auch "als nette Menschen". Auf 20 Messen sei Freudenstadt im Jahr vertreten, was personell bisweilen an die Substanz gehe. Zehn der insgesamt 28 Mitarbeiter von Freudenstadt Tourismus seien unterwegs.

Auf der CMT mit dabei ist auch Baiersbronn, Tourismus-Flaggschiff im Kreis und nach den großen Städten die Gemeinde in Baden-Württemberg mit der höchsten Übernachtungszahl. Das vierte Jahr ist die Gemeinde mit am Stand der Nationalpark-Region.

Den Auftritt unter einem gemeinsamen Dach empfindet Patrick Schreib, Tourismusdirektor der Murgtal-Gemeinde, als "sehr sinnvoll". Auch Schreib hat noch keine 2017er-Zahlen für seine Gemeinde, geht aber davon aus, dass sie stabil blieben. 2016 wurden rund 840 000 Übernachtungen bei 220 000 Ankünften registriert, bei privaten und gewerblichen Anbietern. Zweitwohnsitze sind hier nicht enthalten. Voriges Jahr habe der Tourismus in Baiersbronn eine "sehr gute Entwicklung" hingelegt, öffentliche Hand und Hoteliers hätten viel investiert in Angebote und Häuser. Ansatz bei der Messe in Stuttgart sei weniger, neue Kundschaft anzusprechen. Die CMT nehme eine Sonderrolle ein, das Publikum sei ohnehin schon "sehr informiert und interessiert". In Stuttgart sei Baiersbronn schließlich geläufig. Es gehe eher um Kontaktpflege und darum, das Stammpublikum über Neuigkeiten zu informieren. Und hier habe sich "viel getan", so Schreib.

Die Tourismus-Destination habe sich zuletzt "rasant" entwickelt. Angebote zum Mountainbike-Tourismus und der "Wanderhimmel" hätten "eingeschlagen". 2018 wolle die Gemeinde noch mal nachlegen. Schreib sagt, er sei dabei weniger auf die Übernachtungszahlen fixiert als auf die "Wertschöpfung" – also das, was finanziell hängen bleibt. "Das ist steigend", so Schreib, "hier sind wir auf einem sehr guten Weg."

 
 

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