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Freudenstadt Ausbildung allein reicht nicht aus

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Freudenstadt. Untereinander stehen sie die Mitglieder oftmals in Konkurrenz, in vielen inhaltlichen Punkten und politischen Fragen sind sie sich aber einig. Das zeigte sich einmal mehr bei der gut besuchten Hauptversammlung des Vereins Sozialer Dienstleister im Oberlinhaus. Der Verein Sozialer Dienstleister ist ein Zusammenschluss aus mehr als 57 sozialen Einrichtungen und Dienstleistern aus dem Landkreis Freudenstadt mit mehr als 2000 Mitarbeitern. Aufgabe und Ziel des Vereins sind unter anderem die Förderung und Entwicklung sozialer Berufe aus den Bereichen Gesundheitspflege, Altenpflege oder Heilerziehungspflege.

Vorsitzender Uwe Raible, Leiter des Waldheims Tonbach in Baiersbronn, wies auf die positive Entwicklung des Vereins hin und würdigte die Arbeit und Mithilfe der einzelnen Mitglieder.

Für die Arbeitsgemeinschaft Ausbildung berichtete Johannes Miller, Leiter des Martin-Haug-Stifts in Freudenstadt, über die gute Resonanz bei der Informationsbörse für Jugendliche, "Top Job", im Freudenstädter Kur- und Kongresszentrum. Der Verein hatte sich dort zusammen mit dem Oberlinhaus erfolgreich präsentiert.

Karin Bardonner-Bez, Fachleiterin der Fachschulen Altenpflege, informierte über gesetzliche Änderungen bei der Altenpflegeausbildung. Besonders interessant waren für die Mitglieder die Informationen über die Möglichkeit einer Lehrzeitverkürzung.

Um künftig genügend Pflegefachkräfte zur Verfügung zu haben, diskutierten die Mitglieder über den Zuzug von ausländischen Fachkräften. In Eigeninitiative wurden mittlerweile in mehreren Pflegeheimen im Landkreis Fachkräfte aus Ungarn angeworben. Nach abgelegter Prüfung erhielten nun einige auch die Anerkennung als Pflegefachkraft in Deutschland. Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sind laut Alexander Walter vom Senioren- und Pflegeheim Walter in Baiersbronn allerdings weitere Anwerbemaßnahmen notwendig, denn es sei erkennbar, dass Ausbildung allein nicht ausreiche.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag von Oberarzt Klaus Rademacher über die Ethikberatung im Krankenhaus Freudenstadt. An vielen Beispielen erläuterte er anschaulich die ethischen und rechtlichen Aspekte, die bei schwierigen Entscheidungen wie etwa anstehenden Operationen bei älteren Menschen zu mehr Sicherheit führen.

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