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Freudenstadt Am Kepler-Gymnasium gibt es ein Raum-Problem

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Die Fraktionsmitglieder im Kepler-Gymnasium: (von links) Wolfgang Tzschupke, Friedrich Wolf, Beate Gaiser, Friedrich Volpp, Schulleiter Peter Stübler, Andreas Zukschwerdt und Beate Gernsheimer. Foto: Freie Wähler Foto: Schwarzwälder Bote

Freudenstadt. Über die Situation des Kepler-Gymnasiums informierte sich die Fraktion der Freien Wähler im Gemeinderat Freudenstadt vor Ort. Rektor Peter Stübler führte die Fraktionsmitglieder durch das Schulgebäude. Auch die Außenanlagen, in denen eine neue Radabstell-anlage geplant ist, wurden in Augenschein genommen.

Derzeit werden 38 Klassen am Gymnasium unterrichtet. Die Klassen 5 bis 8 sind jeweils fünfzügig, Die Klassen 9 und 10 vierzügig. Ab dem Schuljahr 2020/21 werden wieder Klassen in 13 Jahren ihr Abitur absolvieren. Dies bedeutet für die Schule, dass weitere drei Klassen einen Schulraum benötigen, teilt die Fraktion der Freien Wähler mit. Um allen Klassen der Stufen 5 bis 10 ein Klassenzimmer zu geben, fehlen derzeit sechs Räume. Dieser Bedarf wird momentan durch Wanderklassen ausgeglichen.

Befragt zum Abgang der Schüler auf die beruflichen Gymnasien Freudenstadt, antwortete Peter Stübler, dass sich der Weggang ungefähr durch den Zugang von Schülern aus Alpirsbach ausgleiche. Durch die Anforderungen des aktuellen Bildungsplans – Vertiefungs- und Differenzierungsmaßnahmen – fehlen Stillarbeitsräume oder Räume für pädagogische Angebote. Falls Sportunterricht ausfällt, besteht derzeit aufgrund des Platzmangels kaum Möglichkeit, dies mit anderen Unterrichtsangeboten auszugleichen. Ähnliches gilt auch für Unterricht in anderen Fachräumen wie Chemie, Physik oder Biologie, da in diesen Räumen nur ausgebildete Fachlehrer unterrichten dürfen. Auch wünscht sich Rektor Stübler für die Lehrkräfte Arbeitsräume, da somit Freistunden oder Wartezeiten bis zum Beginn des Nachmittagsunterrichts effektiv genutzt werden können.

Die Fachräume wurden ebenfalls besichtigt. Ein Aushängeschild der Schule ist die Fachschaft Musik. Deren Probenmöglichkeiten könnten verbessert werden, so die Freien Wähler. Auch die naturwissenschaftlichen Arbeitsräume sollten auf die aktuellen Standards angeglichen werden. Wie wichtig eine schnelle Breitbandversorgung für eine Schule sei, wurde ebenfalls thematisiert.

Auch wenn es noch einige offene Wünsche gibt, lobte Peter Stübler die gute Ausstattung des Schulgebäudes durch die Stadt. Er sei dankbar, dass es mit der Stadt eine gute, vertrauensvolle Zusammenarbeit gebe. Die Freien Wähler versicherten, dass ihnen die kommunale Bildungspolitik wichtig sei und dass sie – soweit als möglich – zu einer optimalen Ausstattung der Schulen beitragen wollen.

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