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Freudenstadt Adlerblick aufs Zauberland

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Dankeschön von Bürgermeister Enderle: die beiden jungen Filmemacher im Rathaus. Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Vom "Zauberland an der Kinzig" in Loßburg gibt es jetzt einen Videoclip. Angefertigt haben ihn zwei Schüler aus der Gemeinde. Die Idee kam ihnen während der Corona-Zwangspause.

Loßburg. Was tun mit der vielen freien Zeit? Das hatten sich die beiden Loßburger Schüler Danny (10) und John(17) gefragt. Seit Mitte März war die Schule ausgefallen. Danny ist inzwischen wieder am Start, für John gehts nächste Woche los. Aber die freie Zeit dazwischen sinnvoll auszufüllen, erwies sich als gar nicht so einfach. Bis Danny die Idee kam, doch mal sein Geburtstagsgeschenk – eine Drohne – in die Luft zu schicken.

In einem Gespräch mit Bürgermeister Christoph Enderle und Gemeinderätin Karin Armbruster erzählten die beiden, wie sie auf die Idee kamen, mit Dannys Drohne einen Videoclip über das Zauberland Loßburg zu drehen. Danny hatte sich eine Drohne zum Geburtstag gewünscht – schon seine zweite, noch kein Profigerät, aber immerhin schon mal mit tausenden Sensoren ausgestattet und über eine App auf dem Smartphone mit dem Steuergerät verbunden.

Johns Aufgabe bestand darin, aus den Ergebnissen der insgesamt sechs Filmflüge ein kurzes, aber prägnantes Video mit den Hauptattraktionen des "Zauberlands an der Kinzig" zu schneiden. Mehrere Stunden hatte er gebraucht, da es sehr viel schwieriger sei, aus viel Material ein kurzes Video zusammenzuschneiden, wie er erzählt. Auch die musikalische Unterlegung war Johns Aufgabe.

Inzwischen ist das Video auf der Homepage der Gemeinde Loßburg online. Und für Karin Armbruster ist es "eine super Werbung" für diese Freizeitattraktion in Loßburg. Über Wege und Stege, vorbei an der Wassererlebniswelt und dem Baumhaus, dem Amphitheater und dem Waldklassenzimmer flog die Drohne.

Gefährlich nah an Bäumen

Dabei war es für Danny wichtig, nicht nur einen Blick von oben zu haben. Er führte seine Drohne auf der Augenhöhe eines Besuchers durch die Erlebniswelt an der Kinzig. Und so flog sie dann auch das ein oder andere Mal gefährlich nah an Bäumen oder anderen Hindernissen vorbei. Unterwegs gab's traumhafte Ausblicke auf Wälder und Wiesen, die Entenhütte und natürlich den Kinzigsee. Hier entspringt sie die Kinzig und fließt dann 93 Kilometer bis in den Rhein.

Für Bürgermeister Christoph Enderle ist das Video der beiden Jungs ein Beweis dafür, dass sich auch junge Loßburger für ihre Region interessieren und dies gekonnt mit ihrem Faible für moderne Technik verbinden. Als Dank gab‘s vom Bürgermeister dann Geschenke: einen Loßburger USB-Stick und Gutscheine für eine Zieselsafari auf dem Hinterrötenberg. Die Ziesel sind Pioniere in Sachen Mobilität. Sie werden zu 100 Prozent von Sonnenenergie angetrieben und sind somit abgasfrei.

Die beiden jungen Filmemacher dürfen auf einem dieser Quad-ähnlichen Fahrzeuge, natürlich zusammen mit einem erfahrenen Guide, den Hinterrötenberg erklimmen. Die Jungs zeigten sich begeistert und freuten sich sichtlich auf dieses ganz besondere Erlebnis.

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