22000 Euro Spendengelder aus dem Verkauf des Marinepunschs wurden am Samstag überreicht. Foto: Siegmeier

Eine tolle Nachricht in dieser ganz besonderen Vorweihnachtszeit: Der Verkauf des Marinepunschs hat 22 000 Euro für soziale Zwecke in die Kasse gespült. Der Erlös wurde jetzt an verschiedene Institutionen und Einrichtungen übergeben.

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Rottweil. Der Marinepunsch auf dem Rottweiler Weihnachtsmarkt ist legendär, und gehört zum festen Bestandteil des reichhaltigen Angebots. Doch auch in diesem Jahr mussten die Rottweiler pandemiebedingt ohne Weihnachtsmarkt auskommen – nicht aber ohne Marinepunsch. Ausgeschenkt werden durfte das Gebräu, dessen Rezept streng geheim ist ja bekanntlich nicht, aber die Marinepunschbegeisterten kauften den Trank, den Michael Grimm in Flaschen hatte abfüllen und hübsch etikettieren lassen, dann eben gleich flaschenweise.

Dank an Besatzung des Patenschiffs

Eifrig bot die Besatzung des Rottweiler Patenschiffs den Punsch eineinhalb Wochen lang in der kleinen Hütte beim Alten Rathaus feil – mit Erfolg, wie die Übergabe der Spendenschecks am Samstag zeigte. 22 000 Euro hatte der Verkauf in die Kasse gespült, und so war die Freude der "Beschenkten" groß. Oberbürgermeister Ralf Broß und der neue Kommandant des Patenschiffs, Oliver Kießling, überreichten das Geld an fünf Einrichtungen. Broß sprach den fleißigen Käufern seinen Dank aus und freute sich, dass es möglich war, dass die Besatzung des Patenschiffs in diesem Jahr wieder persönlich nach Rottweil kommen konnte.

Freude ist groß

3000 Euro erhielt die Rettungshundestaffel der Malteser Rottweil für ihre Arbeit. "Wir werden das Geld für ein neues Einsatzfahrzeug verwenden", sagten Staffelleiterin Daniela Löffler und ihre Stellvertreterin Vanessa Mattusch, sichtlich berührt von dem Spendenbetrag.

Ebenfalls 3000 Euro bekam der Verein "Frauen helfen Frauen und Auswege". "Wir werden das Geld für Prävention und die Konzeption von Prävention verwenden", informierte Vorsitzende Petra Wagner.

Über 3000 Euro freute sich auch Gudrun Spreter vom Rottweiler Kinderschutzbund, die das Geld für den Kinderpark, den Kleiderladen und weitere Projekte einsetzen möchte.

4000 Euro überreichte Oliver Kießling an Anton Graf, den frischgebackenen stellvertretenden Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbands Rottweil. "Das Geld kommt den Helfern des Katastropheneinsatzes im Ahrtal zugute", lässt Graf wissen.

Einen Scheck in Höhe von insgesamt 9000 Euro durften Thomas Brobeil (Vinzenz von Paul Hospital), Dietmar Hermann (Spital) und Romy Neizert (St. Elisabeth) entgegennehmen. Das Geld kommt den Pflegenden in den einzelnen Häusern als Anerkennung für ihre Arbeit während der Coronapandemie zugute.