Zusätzlich zu den 100 Frelo-Stationen im Freiburger Stadtgebiet gibt es nun auch 40 im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie 22 im Landkreis Emmendingen.
Frelo ist 2019 in Freiburg an den Start gegangen. Das Leihradsystem wurde in der Fahrradstadt anfangs belächelt. Doch Skeptiker wurden schnell eines besseren belehrt. Die Nachfrage nach den Leihrädern ist gestiegen und das Netz schnell gewachsen. Frelo hat sich als Ergänzung zum bestehenden Nahverkehr etabliert und mittlerweile mehr als 100 000 registrierte Nutzer. Seit Anfang März können die Mieträder an insgesamt 162 Stationen in der Stadt Freiburg (100) und den Landkreisen Emmendingen (22) und Breisgau-Hochschwarzwald (44) ausgeliehen werden.
„2025 hatten wir zum ersten Mal in einem Jahr mehr als 800 000 Ausleihen erzielt. Das ist ein Allzeitrekord bei insgesamt über drei Millionen Ausleihen. Nachdem Frelo für uns in Freiburg ein großer Erfolg ist, freut es mich sehr, dass es nun auch in so vielen Städten und Gemeinden im Verbundgebiet Bikesharing mit Frelo gibt“, sagt Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg.
Rund 1200 Leihräder an 162 Stationen
Rund 1200 Mieträder gibt es jetzt in und um Freiburg. Darunter sind rund 200 E-Frelos sowie 22 Lastenräder. Entsprechend der Größe und Einwohnerzahl bieten manche Kommunen eine Station an, andere haben mehrere Stationen verteilt in den Ortsteilen und an relevanten Punkten mit hoher Publikumsfrequenz. An den Bahnhöfen der teilnehmenden Kommunen gibt es in der Regel immer eine Station. Neben den Standard-Frelos bieten viele Stationen in den Landkreisen auch E-Bikes.
In einigen Gemeinden in den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald wurden im vergangenen Jahr bereits mit Pilotstationen Erfahrungen gesammelt. Nach einer positiven Bilanz wurden diese in den vergangenen Wochen zu vollwertigen Stationen ertüchtigt, zusätzliche Kommunen und Standorte kamen hinzu. Im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald gibt es nun Stationen in zehn Kommunen und dem Gewerbepark Breisgau in Eschbach, im Landkreis Emmendingen in sieben Kommunen.
„Hier in Gundelfingen gibt es schon länger die Pilotstationen und Frelo wird sehr gut angenommen. Für uns war klar, dass wir auf dieses Angebot nicht mehr verzichten wollen“, erklärte Raphael Walz, Bürgermeister von Gundelfingen. Neben Gundelfingen sind im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Bad Krozingen, Staufen, Bötzingen, Ebringen, Umkirch, Gottenheim, Merzhausen, Kirchzarten und der Gewerbepark Breisgau und Heitersheim dabei. Im Landkreises Emmendingen sind nun Emmendingen, Elzach, Kenzingen, Sexau, Denzlingen, Reute und Vörstetten Frelo-Kommunen mit insgesamt 22 Stationen. Inzwischen haben vereinzelt weitere Kommunen Interesse an Frelo bekundet.
Mobilitätsangebot ist auch für Unternehmen wichtig
„Der Nutzen von Frelo liegt auf der Hand: Die 40 Stationen im Landkreis schaffen viel Flexibilität für Pendler, die Anschluss auf oder vom Zug und Bus haben“, erklärt Christian Ante, Landrat des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Das zusätzliche Mobilitätsangebot mache die Gemeinden für Unternehmen interessant, so Ante.
Die Mieträder bucht man über die App von Betreiber Nextbike. Einmal angemeldet, ist das Rad mit wenigen Klicks ausgeliehen. Nextbike kümmert sich darum, dass die E-Bikes geladen werden, die App zeigt zudem den Akkustand der E-Frelos an.