In Tennenbronn startet ein neues Freizeitprojekt: Drei junge Unternehmer wollen den Trendsport Padel-Tennis in der Region etablieren.
Gute Stimmung am Freitagnachmittag im Amtszimmer von Ortsvorsteher Manfred Moosmann. Es geht um die Vertragsunterzeichnung für den ersten Padel-Court (Padel-Spielplatz) in der Region Schramberg. Die Initiatoren sind Christian Wälde, Luca Herrmann und Marius Helmke, drei junge, technisch versierte und sportlich engagierte Partner aus Lauterbach. Für das Projekt haben sie eine gemeinsame Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gegründet.
Seit zehn Jahren ist der Platz unbenutzt
„Ich freue mich über das Projekt, denn alles, was neu im Ort für die Freizeitgestaltung und die sportlichen Möglichkeiten für Bürger und Feriengäste entsteht, ist willkommen. Und ich freue mich auch, dass ihr drangeblieben seid“, wandte sich Moosmann an die drei.
Der Ortschaftsrat sei von dem in nicht öffentlicher Sitzung präsentierten Vorhaben angetan gewesen, auch die Ferienparkversammlung habe das Konzept gut gefunden und stehe dahinter, und im Gemeinderat hätten die Stadträte beim Tagesordnungspunkt Bekanntgaben „mit Klopfen darauf reagiert“. Da der geplante Standort sich auf dem seit zehn Jahren ungenutzten Tennisplatz des Ferienparks befinde und die Nutzung gleich bleibe, habe die Genehmigung von Seiten der Verwaltung „verfahrensfrei“ erteilt werden können. „Es handelt sich zudem um eine mobile Lösung, die rückstandsfrei zu beseitigen wäre“, ergänzte Wälde. Denn die Spielanlage werde auf einer Stahlunterkonstruktion als Bodenplatte aufgebaut, ohne gemauerte Fundamente.
Planung läuft seit einem Jahr
Mit dem Projekt wollten sie den in Deutschland stark wachsenden Trendsport Padel-Tennis in der heimischen Region etablieren und ein neues attraktives Freizeitangebot für die lokale Bevölkerung und die Gäste des Ferienparks schaffen.
Seit einem Jahr seien sie an dem Thema dran. Als leidenschaftliche Padel-Spieler wollten sie diesen Sport auch selbst vor Ort ausüben können und nicht immer so weit dafür fahren müssen.
In Lauterbach hätten sie keinen passenden Platz gefunden und seien dann auf Tennenbronn gekommen. „Padel ist ein einsteigerfreundliches Zwischending von Tennis und Squash, kommt ursprünglich aus Südamerika, in Spanien ist es besonders beliebt. Man spielt in der Regel zwei gegen zwei. Es geht um Bewegung und Spaß, auch um Wettbewerb untereinander“, erläuterte Luca.
Die Spielzeiten werde man über eine App buchen können, der Zutritt erfolge über eine Schließanlage mit Zugriffscode, vor Ort werde es eine Box zum Leihen von Schlägern geben. „Heute wird unterschrieben, morgen geht es schon los mit der Sanierung des Platzes. Der Plan ist, dass man ab den Sommerferien dort spielen kann“, versicherten die drei.