Ein Freiwilliges Soziales Jahr bietet jungen Menschen Orientierung Gleichzeitig tun sie etwas für die Altersvorsorge. Aber auch Rentner können sich für einen Bundesfreiwilligendienst entscheiden. Foto: Pixabay

Soziales Engagement kann sich doppelt auszahlen. 

Ein Freiwilliges Soziales Jahr kann für junge Menschen Orientierung für das spätere Leben bieten. So ganz nebenbei sorgen sie in dieser Zeit auch für das Alter vor.

Arbeitgeber übernimmt Rentenbeiträge

Wer ein Freiwilliges Soziales (FSJ) oder Ökologisches Jahr oder Bundesfreiwilligendienst leistet, zahlt in dieser Zeit nicht in die Rentenversicherung ein.

Das übernimmt komplett der Arbeitgeber, wodurch sich die Rente des Versicherten erhöht – ohne dass er selbst eingezahlt hat. Darauf verweist die Deutsche Rentenversicherung und erläutert die Rolle des Arbeitgebers.

Dieser meldet der Versicherung den Dienstbeginn sowie die Beschäftigungszeiten und nennt den Arbeitslohn. Letzteres wird im Freiwilligen Dienst als Taschengeld bezeichnet. Zudem werden Sachleistungen und kostenlose Seminare angeboten. Aus diesen Leistungen berechnet sich die Beitragshöhe für die Rentenversicherung.

Versicherungsverlauf
regelmäßig prüfen

Der Zeitraum, in dem man durch den Arbeitgeber in die Rentenversicherung einzahlt, erhöht laut Deutscher Rentenversicherung nicht nur die spätere Rente. Dieser hilft auch, die Mindestversicherungszeiten – oder auch Wartezeiten – für Rentenansprüche zu erfüllen. Daher sollte der bei der Rentenversicherung geführte Versicherungsverlauf regelmäßig auf Vollständigkeit geprüft werden. Anders sieht es aus, wenn sich Rentner für einen Bundesfreiwilligendienst entscheiden. Wer das reguläre Rentenalter erreicht hat und eine volle Altersrente bezieht, ist versicherungsfrei und bekommt keine Rentenbeiträge mehr gutgeschrieben.

dpa-tmn