Matthias Ranzenberger, Mitarbeiter in der Abteilung Sicherheit und Ordnung (von links), Bürgermeister Jonathan Berggötz, Ortsvorsteherin Tatjana Tröster, Abteilungskommandant Thomas Senkbiel, Kommandant Volker Heppler, sein Stellvertreter Johann Merkel und der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Heizmann vor dem neuen TSF-W für Biesingen. Foto: Rainer Bombardi

In Biesingen wurde mit der Einweihung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs mit 750-Liter-Wassertank (TSF-W) das letzte Fahrzeug der Fahrparkerneuerung eingeweiht.

Es ist die kleinste aller städtischen Abteilungen und sie feierten gemeinsam mit der Bevölkerung die Inbetriebnahme des Fahrzeugs, das die Grundlagen einer erhöhten Sicherheit für die Bevölkerung und die Basis für eine effektivere Einsatzbereitschaft legt.

 

Der Gemeinderat schaffte mit seinem Votum die Voraussetzungen für die Investition, deren Finanzierung mit 184.000 Euro an städtischen Finanzmitteln plus 55.000 Euro an Zuschüssen erfolgte.

Kommandant Thomas Senkbiel sprach von einem besonderen Tag für die Abteilung. Er sprach von einem Fahrzeug, welches weit mehr bedeutet als die Übergabe von Technik auf vier Rädern und für eine gesteigerte Wertschätzung der Sicherheit steht.

Er skizzierte ein Fahrzeug, dessen moderne Ausstattung den Schutz der Einsatzkräfte erhöht und im Notfall die rasche Hilfe ermöglicht. „Technik allein rettet keine Menschen und löscht kein Feuer,“ hob Senkbiel Teamgeist und das Herzblut der Abteilung als Grundvoraussetzung effektiver Einsätze hervor.

Bürgermeister Jonathan Berggötz sprach von einem Zeichen der Sicherheit, das im Notfall der Abteilung Biesingen vor Ort die Möglichkeit bietet, schnell auszurücken. Er lobte ein tolles Miteinander innerhalb der Abteilung und bezeichnete den Ersatz des 35 Jahre alten Fahrzeugs als überfällig.

„Wir haben viel Geld investiert, aber der Schaden wäre viel größer ohne die freiwillige Einsatzbereitschaft aktiver und passiver Einsatzkräfte“, ergänzte Berggötz auch in Bezug auf die mit dem Fahrzeugkauf geschaffene Infrastruktur.

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Heizmann lobt die Verwaltung für ihre Weitsicht, alle städtischen Abteilungen der Feuerwehr mit einem wasserführenden Fahrzeug für die Einsätze vor Ort auszustatten. Er bezeichnete sie als ein Zeichen, der Bevölkerung während 24 Stunden bestmöglichen Schutz zu bieten.

Ortsvorsteherin Tatjana Tröster sprach von einem besonderen und großen Tag für Biesingen. Das neue Fahrzeug stufte sie als ein Zeichen der Wertschätzung für eine Feuerwehr. „Sie ist ein unverzichtbarer Teil der Dorfgemeinschaft, der mit beachtlicher Selbstverständlichkeit bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.“

Kommandant Volker Heppler zeigte Verständnis für den Zwiespalt, der bezüglich der Ausgaben in der Bevölkerung und der Gesamtwehr immer wieder entsteht. Doch er verwies auf den erhöhten Bevölkerungsschutz, welcher die Anpassung an die Ausstattung und den Stand der Technik mit sich bringt. Er bezeichnete eine deckungsgleiche Ausstattung aller Abteilungen der Gesamtstadt als Voraussetzung dafür, dass alle Einsatzkräfte überall einsetzbar sind.

Die moderne Ausstattung erleichtert zudem auf die Vielfalt an Einsätzen optimal zu reagieren. Überdies ist im neuen Fahrzeug die komplette Ausrüstung fixiert. Die beidseitige Möglichkeit zur Be- und Entladung spart im Notfall wertvolle Einsatzzeit ein.

Pfarrer Jonathan Richter zelebrierte während des Festakts einen Gottesdienst in Oberbaldingen und weihte das Fahrzeug im Nachgang. Der Spielmannszug der Abteilung Biesingen übernahm während der Feierstunde die musikalische Unterhaltung.