Jeder Hof war beleuchtet. Foto: Reinhard

Der Gutacher Vogtsbauernhof bot am Wochenende wieder einen ganz besonderen Weihnachtsmarkt. Die Schwarzwälder Bauernhöfe des Freilichtmuseums waren kunstvoll beleuchtet.

Das Weihnachtsdorf im Gutacher Vogtsbauernhof hat sich auch in diesem Jahr als Besuchermagnet erweisen. Wie üblich am dritten Adventswochenende lud das besondere und stimmungsvolle Ambiente der alten Gehöfte viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung sowie einige Touristen zum Stöbern, Flanieren, Genießen und Staunen ein.

 

Das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten reichte von Striebele über Bratwurst, Raclette und Flammkuchen bis zu Burger und Pommes. Und natürlich gab es jede Menge Gelegenheit, den einen oder anderen Glühwein zu trinken.

Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hatte, wurde bei den vielen Ständen mit Handwerk und Kunsthandwerk fündig. Seifen, Öle, Liköre, Töpferware, Mineralien oder Schmuck – für jeden fand sich etwas. Bunt beleuchtet und liebevoll illuminiert sorgten die alten Gebäude für eine besondere Atmosphäre – wer hier nicht in Weihnachtsstimmung kam, wird es wohl auch nicht mehr.

Die Tiere sind die eigentlichen Stars

Heimliche Stars, vor allem bei Kindern, waren ein Esel und die Schafe von Georg Pasternack, die in einem krippeähnlichen Stall gerne Besucher empfingen, sich streicheln ließen und auch für das eine oder andere Selfie geduldig still hielten.

Für Musik und Programm war ebenfalls bestens gesorgt. An allen drei Tagen des Weihnachtsdorfes gab es Live-Musik und Mitmachangebote für Familien mit Kindern. So sorgten am Freitag „Couscous“ „Say U“ auf der Bühne vorm Ortenauhaus und für Musik, und zwar mit modernen sowie Weihnachtsliedern.

Wer noch kein Weihnachtsgeschenk hatte, wurde bei den vielen Ständen bestimmt fündig. Foto: Reinhard

Am Samstag gab wurde es mit den Alphornfreunden Mittlerer Schwarzwald traditionell-urig. Danach folgte Pop mit Silke Vogt und Fabian Huger bis am Abend „Kanapee“ mit Pop und Rock unterhielten. Tilo Lutz und Eugen Heinrich übernahmen am Sonntag mit Klavier, Gitarre und Gesang die letzte musikalische Schicht.

Der Vogtsbauernhof wäre nicht der Vogtsbauernhof, wenn es nicht auch Mitmachangebote gebe. Auch beim Weihnachtsdorf wurden offene Werkstätten angeboten – aber natürlich mit einem weihnachtlichen Bezug. „Ein Hauch von Himmel – Engel aus Papier“ konnten am Samstag gebastelt werden. Nur etwas später stand „Kleine Bäume, große Tradition“ auf dem Programm. Dabei konnte jeder aus einem Haselnuss-Stamm einen eigenen Baum sägen.

Bei Glühwein ließ sich auch die Kälte gut ertragen. Foto: Reinhard

Bei der Familien-Adventsstube am Sonntag gingen die Kinder zusammen mit dem Bären „Noel“ auf die Suche nach Weihnachten. Wer wollte, konnte danach oder davor im Lesezimmer des Hotzenwaldhauses Weihnachtsgeschichten lauschen. Und natürlich war das ganze Wochenende über auch der Nikolaus auf dem Museumsgelände unterwegs.