Römer-, Alamannen- und Keltendarsteller treffen sich zum Training mit historischer Ausrüstung.
Am kommenden Wochenende, 27. und 28. Juli, treffen sich Mitglieder historischer Gruppen im Römischen Freilichtmuseum, um gemeinsam zu trainieren. Besucher sind am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr eingeladen, die Akteure zu bewundern, anzufeuern und viel Interessantes über die Kampfweise der Römer, Alamannen und Kelten vor rund 2000 Jahren zu erfahren.
Gezeigt wird ein realitätsnaher Kampf
Bereits bei den Veranstaltungen „Am Tag vor Solicinium“ oder „Römer im Schein der Fackeln“ konnten Zuschauer beobachten, wie sich Römer, Alamannen und Kelten spannende Kämpfe liefern. Schilde krachen gegeneinander, mancher Schwerthieb wird ausgeteilt. Dabei wird schnell klar, dass es sich nicht um eine bis ins Detail choreographierte Stuntshow handelt, in der Wurflanzen und Schwerter minuziös ihr Ziel verfehlen.
Ganz im Gegenteil: Gezeigt wird ein möglichst realitätsnaher Kampf mit Waffen und Ausrüstungsgegenständen, die aufgrund historischer Vorlagen und Erkenntnisse nachgebaut wurden.
Verletzungsgefahr reduzieren
Das will geübt werden, schon um die Verletzungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Dafür wollen die Reenactmentgruppen das kommende Wochenende nutzen.
Aber nicht nur dafür. Es gibt laut Veranstaltern für Museumsbesucher jede Menge über das Leben in der Antike zu erfahren. Man kann in den Alamannenlagern beim Kammweben und Bronzegießen zusehen oder in die Zeit der Kelten reisen und einen Druiden treffen.
Kinder können basteln oder an beiden Tagen gegen 15 Uhr mit Erwachsenen selbst ausprobieren, wie man historische Waffen eingesetzt hat. Es gelten die Eintrittspreise des Museums.