Darstellerin Cheyenne Christmann spielt Sophie Scholl.Foto: Theater Foto: Schwarzwälder Bote

Theater: Live-Termine mit "Name: Sophie Scholl" geplant

Das Theater im Deutschen Haus will wieder Live-Veranstaltungen anbieten. Das Stück "Name: Sophie Scholl" soll am Freitag, 18. Juni, und Samstag, 19. Juni, um 20 Uhr aufgeführt werden.

St. Georgen. Nach der digitalen Premiere am 8. Mai haben die Theaterverantwortlichen die Entwicklung der Inzidenzzahlen fest im Blick und haben nun für Freitag, 18. Juni, und Samstag, 19. Juni, die Theateröffnung mit dem Stück "Name: Sophie Scholl" der Autorin Rieke Reiniger geplant.

Cheyenne Christmann begeisterte mit ihrer Darstellung der Sophie Scholl, das digitale Publikum. Nun kann man sie auch live auf der Bühne erleben. Der Ticketverkauf für beide Termine ist bereits gestartet, Karten sind über den Ticketshop und über die Vorverkaufsstelle verfügbar. Eine Karte kostet zwölf Euro, Schüler zahlen zehn Euro. Sollten beide Termine ausverkauft sein, wird optional am Sonntag, 20. Juni, noch eine Veranstaltung angeboten, dies aber nur wenn der Bedarf vorhanden ist.

Für den Veranstaltungsbesuch gelten die Hygieneregeln des Hauses. Voraussetzung für den Einlass sind die drei "Gs" – getestet (nicht älter als 24 Stunden), genesen oder geimpft. Zudem gilt Maskenpflicht (FFP2 oder vergleichbar) über den kompletten Besuch im Theater (auch am Platz).

Die Dokumente werden am Einlass geprüft. Die Besucher-Dokumentation erfolgt über den Ticketscan am Einlass. Zusätzlich gibt es für die Besucher die Option, die Luca-App zu nutzen. Doppelplätze dürfen nur von zwei Personen aus verschiedenen Haushalten belegt werden, wenn diese gemeinsam gebucht werden.

Getränkeservice erfolgt vor der Veranstaltung am Platz, das Kiosk bleibt geschlossen. Es gibt keine Pause. Die Einlasszeiten sind an die Platznummern gekoppelt.

Die Produktion "Name: Sophie Scholl" wurde zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl in den Spielplan aufgenommen, Regie führt Johanna Zelano. Sophie Scholl, dieser Name steht für geistige Unabhängigkeit, bürgerliche Freiheit und moralischen Mut. Den gleichen Namen trägt auch eine junge Jurastudentin im 21. Jahrhundert, deren Mut und Zivilcourage auf die Probe gestellt wird. "Sophie ist eine junge Frau mit Träumen und Ideen, Ängsten und Plänen, voller Witz und Lust am Leben. Eine junge Frau, die ihre ersten Erfahrungen in der Liebe macht. Die von einer besseren Welt träumt. Eine, die das ganze Leben noch vor sich hat. Sophie ist eine junge Frau, die von der Gestapo verhaftet wird. Die sich in den Verhören weigert, ihre Freunde zu verraten. Die während der Gerichtsverhandlung standhaft bleibt. Die ihrem Richter am Ende des Prozesses voraussagt: "Bald werden Sie hier stehen, wo ich jetzt stehe."

Das Stück wurde im Jahr 2015 mit dem Preis der Fakultät für Rechtswissenschaften der Universität Regensburg ausgezeichnet und wurde im Oktober 2014 vom Theaterkollektiv "werk89" in Wien uraufgeführt, in Deutschland erstmals im Juni 2015 vom Gostner Hoftheater.

Öffnungsstufe als Voraussetzung

Voraussetzung für die Aufführungen ist, dass die Öffnungsstufe drei (fünf Tage unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50) oder kommende Woche die Öffnungsstufe (14 Tage unter 100 mit fallender Tendenz) ausgerufen wird – die Verantwortlichen sind aber zuversichtlich.

Karten gibt es im Vorverkauf bei Natur- und Feinkost Hoppe, Gerwigstraße 17, St. Georgen, Telefon 07724/ 91 83 99 oder https://tickettune.com/deutscheshaus.

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