Die Freien Wähler Niedereschach wollen ihren Namen nicht ändern. Unser Leser Harald Zeiher hat eine Meinung dazu.
Ist das nun eine wundersame Wandlung oder einfach nur Frechheit? Ganz sicher ist es ganz bewusstes Kalkül, mit dem Versuch die Niedereschacher Bürger weiterhin zu täuschen.
Herr Krachenfels moniert, dass keine konkreten Beispiele genannt werden. Kann er haben: Im März diesen Jahres lehnten die „Freien Wähler NE“ (im übrigen mit den Stimmen beziehungsweise Enthaltungen der CDU) die Zustimmung zum Bekenntnis für „Demokratie und Menschenrechte“ ab. „Demokratie- und menschenfeindliche Haltungen sowie extremistische Einstellungen lehnen wir entschieden ab“, heißt es in der Erklärung, die sie nicht unterschreiben wollten. Herr Asal bezeichnete diesen Aufruf in der Sitzung als „Pamphlet“, denn „er habe den Eindruck, dass man mit der Erklärung einen Maulkorb verpasst bekommen solle, bestimmte Dinge nicht mehr auszusprechen, und das Maul lasse er sich nicht verbieten“.
Demokraten aus allen Teilen, Einrichtungen und Organisationen in Baden Württemberg stimmten diesen Werten der freiheitlich demokratischen Grundordnung, Menschenwürde, Rechtsstaat- und Sozialprinzipien zu. Und nun behaupten ausgerechnet diese Leute, sie seien lupenreine Demokraten. Es ist glatter Hohn und eine absolute Frechheit, wenn Herr Krachenfels schreibt „Wir schätzen unsere Demokratie und setzen uns für diese wunderbare Gesellschaftsform ein“.
Grenzen werden verbal überschritten
Schön wär’s, dabei überschreitet er verbal ständig die Grenzen dessen, was Menschen in einer Demokratie dürfen. Für wie blöd hält er eigentlich die Niedereschacher Bürger? Diese Gruppe hat nichts mit den Werten der „Freien Wähler“ gemein und hat unter Vorspiegelung falscher Tatsachen ihre Sitze im Gemeinderat erhalten, deshalb sollen und müssen sie die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen.
Übrigens, dass die Gebühren zur Unterhaltung eines Girokontos der Grund für eine Trennung vom Kreisverband sind, ist einfach nur lächerlich.
Harald Zeiher , NiedereschachSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.