Die Kandidaten der Freien Wähler waren kürzlich in Boll unterwegs. Foto: Jaud

Die Kandidaten der Freien Wähler Oberndorf informierten sich in Boll über die wichtigsten Themen und Anliegen.

Veit Heumann vom Ortschaftsrat Boll führte die Kandidaten der Freien Wähler für den Gemeinderat Oberndorf in Vertretung von Ortsvorsteher Schittenhelm durch den Ortsteil.

Zunächst schauten sie sich das kleine Neubaugebiet am Rathausplatz an. Dort wurde ein Bauplatz für ein Einfamilienhaus bereits verkauft, die anderen drei, sowie die Plätze für Mehrfamilienhäuser sind noch verfügbar.

Trotzdem gibt es in Boll auch bereits den Wunsch nach der Planung eines weiteren Neubaugebietes im Bereich Breitegärten. Heumann erklärte, dass hier zwar eine kleine Streuobstwiese sei, diese aber gut in ein Baugebiet integriert werden könne.

Angesprochen wurde auch das Thema Straßen. Bei einigen sei der Belag sehr schlecht und sollte saniert werden. Dies seien in Teilen die Appelaustraße, die Allmandstraße und die Schlattstraße.

Probleme mit der Pumpe

Kandidat Markus Danner von den Freien Wählern, selbst wohnhaft in Boll, informierte die Kandidaten über die Notwendigkeit, das sehr alte Feuerwehrfahrzeug durch ein neues zu ersetzen. Hier gebe es auch bereits Probleme mit der Pumpe.

Im Bereich der Wärmeplanung könnte sich das Boller Gremium vorstellen, die öffentlichen Gebäude wie Turnhalle, Rathaus, Uhunest und Werkhof, auf längere Sicht mit Fernwärme aus der Biogasanlage zu versorgen. Dies sollte im Zuge der Wärmeplanung der Stadt Oberndorf untersucht werden. Schließlich wurde noch der Friedhof angeschaut. Hier sei die Anordnung der Grabsteine sehr unbefriedigend. Die Friedhofsplanung sollte immer im Vorfeld mit dem Ortsgremium abgesprochen werden.

Die Kandidaten ließen die Begehung im Gasthaus Linde ausklingen und konnten sich dort noch über die erhaltenen Informationen austauschen.