Steht wieder bereit: Freiburgs Torhüter Mark Flekken.Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Fußball: Freiburger verpassen neue Conference League nur knapp

Trotz der knapp verpassten Conference League gibt es beim SC Freiburg nur zufriedene Gesichter. "Wir haben eine sehr gute Saison gespielt", lobt Trainer Christian Streich seine Mannschaft.

Auch ohne das erhoffte Erfolgserlebnis zum Abschluss kann sich der SC Freiburg nach einer wieder mal eindrucksvollen Saison stolz in den Urlaub oder zur EM verabschieden. "Die Mannschaft hat eine sehr, sehr gute Saison gespielt", bilanzierte Trainer Christian Streich nach dem 1:3 bei Eintracht Frankfurt:

Nach Platz acht in der vergangenen Saison schließt der Sport-Club die Spielzeit 2020/21 als Zehnter ab. Am Ende fehlten zwar doch fünf Punkte zu Union Berlin auf Tabellenplatz sieben, der zur Teilnahme an der neu geschaffenen Conference League berechtigt. Eine minimale Chance darauf hatte auch der SC noch gehabt. Starke 45 Zähler belegen aber die sorgenfreien Monate ohne jegliche Abstiegsgefahr.

Künftig soll das außergewöhnliche Freiburger Bundesliga-Projekt mit einer neuen Spielstätte weitergehen. Ein Verkauf der besten Spieler wie so oft in der Vergangenheit ist momentan nicht zu erwarten. Dass die EM-Fahrer Christian Günter, Vincenzo Grifo, Philipp Lienhart oder Roland Sallai vor einem Wechsel stehen, ist zumindest derzeit nicht bekannt. Für den Abschied des ausgeliehenen Torhüters Florian Müller steht der inzwischen genesene Mark Flekken wieder bereit.

Auf die Frage, was dem SC noch fehlt, um in den Europapokal einzuziehen, wusste der niederländische Torhüter zum Saisonabschluss keine rechte Antwort. "Wir spielen ordentlichen Fußball, sind angriffslustig. Manchmal haben wir aber Spiele, wo es nicht so recht läuft", meinte Flekken, der nach seiner schweren Ellbogenverletzung in den abschließenden drei Saisonpartien wieder Spielpraxis sammelte.

In Frankfurt musste der 27-Jährige nach dem verwandelten Handelfmeter von André Silva (62. Minute) in den Schlussminuten noch die Gegentore von Almamy Touré (86.) und Ragnar Ache (90.+1) hinnehmen. Für ein Remis war Freiburgs zwischenzeitliches 1:1 von Woo-yeong Jeong (77.) zu wenig. "Ich bin zufrieden mit der Leistung, absolut", sagte Trainer Streich: "Normal ist das Spiel ein 1:1. Es ist schade, dass wir keinen Punkt holen konnten, sonst wären wir noch um einen Platz geklettert." Trüben konnte die abschließende Niederlage das positive Freiburger Gesamtbild aber nicht mehr.

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