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Freiburg/Tübingen Nach Gruppenvergewaltigung: Tübinger OB fordert Wohnsitzauflage

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Hier soll die 18-Jährige missbraucht worden sein. Foto: Patrick Seeger/dpa

Freiburg/Tübingen - Die Dimension der Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg ist noch unklar: Die Ermittler prüfen, ob die Zahl der Täter größer ist. Jetzt meldet sich auch Boris Palmer  zu Wort.

Tübingens grüner Oberbürgermeister forderte am Sonntag auf seiner Facebook-Seite, die Bewegungsfreiheit von gewaltbereiten Asylbewerbern mit einer Wohnsitzauflage in entlegenen und "sicheren Landeseinrichtungen" weitgehend einzuschränken.

Die sicheren Landeseinrichtungen – mit Übermacht an Security und starker Polizeipräsenz – sollten laut Palmer nicht zu groß sein, damit die Probleme sich beherrschen lassen. Sie sollten in entlegenen Gegenden sein, wo keine nächtliche Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr existiere.

Der Hauptverdächtige Majd H. (21), ein kurdischstämmiger Syrer, ­ soll laut "Bild" bereits mit einem Haftbefehl gesucht worden sein. Die Polizei machte dazu am Sonntag keine Angaben.

Bei dem Fall waren möglicherweise Ecstasy-Tabletten im Spiel. Das erfuhr unsere Zeitung aus Ermittlerkreisen. Ob dem Opfer, einer 18-jährigen Studentin, zudem auch K.-o.-Tropfen verabreicht worden waren, blieb am Wochenende offen.

Die Freiburger Polizei bereitet sich derweil auf mehrere Protestkundgebungen am Montag vor: Man wolle "für alles aufgestellt" sein, sagte ein Ermittler am Sonntag: Während die AfD um den Landtagsabgeordneten Stefan Räpple (Wahlkreis Kehl) zur Anti-Asyl-Kundgebung aufruft, organisiert der frühere Stadtrat Sebastian Müller eine Gegendemo.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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