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Freiburg/Staufen Infos zum Missbrauchsfall in Staufen

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Der jahrelange Missbrauch eines kleinen Jungen in Staufen bei Freiburg ist nach Angaben des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg der schwerwiegendste Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern, den die Polizei im Südwesten bislang bearbeitet hat. Opfer ist ein heute neun Jahre alter Junge. Er ist laut Polizei von mehreren Tätern wiederholt missbraucht und vergewaltigt worden. Seine Mutter und deren Lebensgefährte sollen ihn hierfür gegen Geld im Internet angeboten haben. Es gab acht Verdächtige, die in Untersuchungshaft kamen, und bereits etliche Urteile - zum Teil mit Sicherungsverwahrung.

Am Montag wurde ein 37 Jahre alter Mann aus der Schweiz zu neun Jahren Gefängnis verurteilt, gegen ihn verhängte das Landgericht Freiburg Sicherungsverwahrung. Außerdem muss er laut Urteil 14.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Das erste Urteil in dem komplexen Missbrauchsfall hatte es im April gegeben: Ein Mann wurde in Freiburg zu zehn Jahren Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Außerdem muss er dem Opfer 12.500 Euro Schmerzensgeld zahlen. Die Verteidigung ging in Revision.

Ein Bundeswehrsoldat bekam im Mai acht Jahre Gefängnis, auch hier ordnete das Landgericht Freiburg die Zahlung von 12.500 Euro Schmerzensgeld an. Staatsanwaltschaft und der Verurteilte legten Revision ein.

Das Landgericht Kiel verurteilte einen Mann aus Neumünster wegen Vergewaltigung seiner Tochter zu sieben Jahren und drei Monaten. Der Fall flog im Zuge der Freiburger Ermittlungen auf, am Missbrauch des Jungen war der Mann nicht beteiligt.

Ein Schleswig-Holsteiner wurde Ende Juni in Karlsruhe zu acht Jahren Haft verurteilt. Das Landgericht Karlsruhe ordnete Sicherungsverwahrung an.

Im Juni begann in Freiburg auch der Prozess gegen die Mutter des Kindes und ihren Lebensgefährten. Sie gelten als Hauptbeschuldigte bei den zahllosen Sexualverbrechen, die dem Kind angetan wurden. Das Urteil wird frühestens am 16. Juli erwartet.

Ein Prozess gegen einen ebenfalls vor dem Landgericht Freiburg angeklagten Spanier war noch nicht terminiert.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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