Elf Männer müssen sich vor dem Freiburger Landgericht verantworten. Foto: dpa

Elf Männer müssen sich vor Gericht verantworten. Ein Überblick über die Ereignisse.

Freiburg - Die Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg im vergangenen Oktober machte überregional Schlagzeilen. In dem Prozess zu dem Fall vor dem Landgericht Freiburg sitzen elf Männer gemeinsam auf der Anklagebank. Ein Überblick über die Ereignisse von der Tat bis zum Beginn des Prozesses:

13. Oktober 2018: In der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober 2018, kurz nach Mitternacht, wird eine 18-Jährige nach einem Discobesuch in Freiburg von mehreren Männern vergewaltigt.

14. Oktober 2018: Die 18-Jährige meldet sich bei der Polizei, die Ermittlungen beginnen. Die Frau wird noch an diesem Tag vernommen und medizinisch sowie rechtsmedizinisch untersucht.

17. Oktober 2018: Die Polizei veröffentlicht einen ersten Zeugenaufruf.

19. Oktober 2018: Experten des Landeskriminalamtes (LKA) finden DNA-Spuren und identifizieren so den ersten Tatverdächtigen.

20. Oktober 2018: Festnahme des ersten Tatverdächtigen. An den fünf darauffolgenden Tagen werden sieben weitere Tatverdächtige festgenommen. Sie kommen in Untersuchungshaft.

29. November 2018: Festnahme des neunten Tatverdächtigen.

19. Dezember 2018: Festnahme des zehnten Tatverdächtigen.

7. Januar 2019: Die Polizei veröffentlicht ein Phantombild und sucht damit einen weiteren - unbekannten - Tatverdächtigen - bis heute ohne Ergebnis.

1. April 2019: Festnahme des elften Tatverdächtigen.

3. April 2019: Festnahme eines zwölften Tatverdächtigen. Die Ermittlungen gegen ihn werden später mangels Beweisen eingestellt.

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