Die aktuelle Planung für die Sanierung des Vöhrenbacher „Schwimmi“: Größte Änderung ist die Aufteilung in drei Becken. Foto: Büro Aqua-Technik Freiburg

Die Pläne für die Neugestaltung des Vöhrenbacher Schwimmbads werden konkret: Statt eines großen Beckens, soll es drei einzelne geben. Das ist längst nicht alles.

Dabei legte das Gremium fest, dass der Zugang ins Freibad künftig wieder über den alten Eingang und nicht wie aktuell beim Kiosk erfolgen soll. Rolf Linsenmeier kann nun die Planungen fertigstellen, um sie der Zuschuss-Behörde in Berlin vorzulegen.

 

Die Pläne für die Neugestaltung des Schwimmi waren Gemeinderat und Bevölkerung bei einer Bürgerversammlung vorgestellt worden. Inzwischen wurden diese Pläne noch einmal überarbeitet. Der Gemeinderat stimmte dieser modifizierten Planung einstimmig zu.

Vor allem wurde festgelegt, dass der Eingang nun wieder an den alten Standort links im Schwimmbadgebäude verlegt wird und damit nicht mehr über den Kiosk erfolgt.

Die Tendenz im Gemeinderat war deutlich für eine Änderung. Für den Zugang zum Bad habe der alte Eingang keine Nachteile. Gleichzeitig könnte aber der Kioskbereich dadurch attraktiver gestaltet werden. Die Überdachung beim Kiosk soll ohnehin vergrößert werden. Dann bildet der Bewirtungsbereich am Kiosk eine Einheit. Gleichzeitig könnte man nun hier auch einen separaten Außenbereich mit Bewirtung außerhalb des Schwimmbad-Geländes schaffen.

Rolf Linsenmeier stellte auch den aktuellen Zeitplan vor, der von der Genehmigung des Zuschusses abhängt. Dann könnte im Herbst 2026 nach dem Saison-Ende mit den Arbeiten begonnen werden.

2027 würde der Hauptteil der Arbeiten erfolgen, das Schwimmi bliebe dann ein Jahr lang geschlossen. Eine Eröffnung des neuen Bades könnte im Frühjahr 2028 erfolgen.

Diese Änderungen sind im neuen Freibad geplant

Im Einzelnen ging Rolf Linsenmeier auf die Planungen ein. Ganz wesentlich ist, dass das bisherige große Becken in drei Einzelbecken aufgeteilt wird. Dies führe zu einer geringeren Wassermenge und damit zu einem deutlich niedrigeren Energiebedarf. Der bisherige Schwimmkanal entfällt, wodurch nicht zuletzt die Brücke über den Kanal als großes Hindernis für ein barrierefreies Bad verschwindet.

Rund um die bisherige Wärmehalle entstehen dann die neuen Sanitärgebäude und ein Raum mit großen Fenstern für den Bademeister, von dem aus er das ganze Bad problemlos überblicken kann. Mit der Umgestaltung der Wärmehalle entfällt die alternative Planung eines zusätzlichen Anbaus.

Entstehen soll nun ein großes Nichtschwimmerbecken mit neuer Rutsche am Rand. Außerdem könne man das Becken mit weiteren Angeboten wie Massagedüsen attraktiver gestalten.

Breitwellenrutsche und ein Springerbecken

Daneben ist eine zwölf Meter lange Breitwellenrutsche geplant, die in ein eigenes kleines Rutschen-Becken führt. Daneben kommt dann das Schwimmerbecken mit vier 25-Meter-Bahnen. Und nochmals abgetrennt gibt es das Springerbecken mit zwei Brettern von einem und drei Metern Höhe. Bei dem Springerbecken wird man außerdem auf die Heizung verzichten. Nachdem eine erste Kostenschätzung im vergangenen Jahr bei rund 5,2 Millionen Euro lag, wurde nun nach neuen Zahlen gefragt. Doch eine sinnvolle Kalkulation sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Sowohl Bürgermeister Heiko Wehrle als auch Rolf Linsenmeier luden die Gemeinderäte und die ganze Bevölkerung ein, weitere Ideen für die Gestaltung des Bades einzubringen.