Derzeit gibt es keinen Beschluss für die Schließung des Höfener Freibads. (Archivfoto) Foto: Kugel

Die Gemeinde Höfen praktiziert mit der Gemeinde Dobel eine gute Zusammenarbeit. Und zwar mit der Unterbringung von sechs Flüchtlingen, die ursprünglich der Gemeinde Höfen zugewiesen waren und dem-nächst von der Gemeinde Dobel übernommen werden.

Höfen - Auslöser dieses Umzugs ist die Tatsache, dass das von der Gemeinde Höfen zur Flüchtlingsunterbringung angemietete Gebäude in der Wildbader Straße 57 mit seinen fünf Wohneinheiten mit nur sechs Personen deutlich unterbelegt ist und in einem großen Gebäude in Dobel entsprechende Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Nachdem der Mietvertrag für das Gebäude in Höfen zum 31. Oktober 2021 ausläuft und damit Sanierungsarbeiten notwendig werden, bot sich eine Verlegung der Bewohner nach Dobel an. Dem Abschluss eines entsprechenden Aufnahmevertrages mit der Gemeinde Dobel stimmte der Höfener Gemeinderat bei seiner jüngsten Sitzung zu. Geregelt ist darin auch die Abführung des Integrationslastenausgleichs und der Verwaltungskostenpauschale an die ­Nachbargemeinde.

Am beschränkten Ausschreibungsverfahren für die Renovierungsarbeiten der Räume im Gebäude Wildbader Straße 57 nach dem Auszug der Flüchtlinge wurden vier Fachfirmen beteiligt. Eingegangen sind für die in drei Lose aufgeteilten Maler- und Tapezierarbeiten drei Angebote. Günstigster Bieter in allen drei Losen ist der Höfener Malerbetrieb Müller mit seinem Angebot von 24 198,07 Euro, dem der Auftrag erteilt wurde. Das Angebot lag Bürgermeister Heiko Stieringer zufolge um rund 9000 Euro unter der Kostenschätzung von Architekt Fritz Heintel (Höfen).

Freibad

"Wir werden alles dafür tun, dass das Bad offen bleibt", versicherte Stieringer in seinem Bericht über die Saisoneröffnung im Freibad und betonte, dass derzeit kein Beschluss des Gemeinderats zu einer Schließung des Freibades irgendwann vorliege. Sein Dank galt Kämmerin Lena Rehklau für die Bewältigung der umfangreichen Arbeiten im Zusammenhang mit der Erfüllung der Corona-Hygiene- und Infektionsschutzauflagen sowie den "Likör Muddys" für ihre Aktion mit einer dabei erzielten Spendensumme von mehr als 4000 Euro zugunsten des Freibads (wir berichteten).

Windenergie

Keine Einwendungen seitens des Höfener Gemeinderats gab es zur dritten Offenlegung des Teilflächennutzungsplans Windenergie mit Neufassung des Flächennutzungsplans samt Umweltbericht der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Neuenbürg-Engelsbrand, mit dem sich der Höfener Gemeinderat auch schon im vergangenen Jahr befasst hatte. Mit dem Ergebnis der seines Erachtens nicht deutlich genug dargestellten Auswirkungen der Windkraftanlagen auf Höfen. Festgehalten im jetzigen Planentwurf ist die Einhaltung des zumutbaren Umfassungswinkels von 120 Grad. Die seinerzeit geäußerten Bedenken sind damit im jetzigen Plan-Entwurf ­berücksichtigt.

Breitband

Einer Information Stieringers zufolge bemüht sich der Landkreis Calw um eine so genannte "Graue Flecken-Förderung" für einen gigabitfähigen Ausbau des Breitbandnetzes, an dem auch die Gemeinde Höfen interessiert ist. Momentan gehe es um die Phase eins und damit um das ­Antragsstadium.