Foto: Die Oberbadische

In Schopfheim soll ein Naturschwimmbad entstehen. Dazu hat unsere Leserin Susanne Teipel Mustermann folgende Meinung.

Jetzt kommt es so, wie es kommen muss, wenn es keine ordentliche Aufklärung der Bürger bezüglich der unterschiedlichen Bädervarianten gibt. Die Interessen der unterschiedlichen Nutzer, hier der DRLG, werden wahrgenommen, um ihre Schäfchen schon mal ins Trockene zu bringen. Natürlich nicht, ohne ein wenig Kritik am Vorgehen in der Gemeinderatssitzung zu üben.

 

Wobei ich die Sorge, dass es kein Bad mehr gibt, gut nachvollziehen kann. Da glaubt man doch lieber den Zahlenvergleichen aus den Unterlagen und dem Gutachten der Firma Gutmann.

An diesem Winkelzug der DRLG sieht man sehr deutlich, wie es die Verwaltung schafft, die bisher sehr offen miteinander kommunizierende Benutzerschaft des Bades zu spalten. Es sollten alle miteinander reden, nicht übereinander.

Wenn meine Fragen nicht von den entsprechenden Fachleuten beantwortetet werden, mache ich mich eben zum eigenen Fachmann. Herr Vetter hat ja die Gutachten intensiv studiert. Dies führt aber nur zu einem Halbwissen und kann zu Fehlentscheidungen führen.

Besser wäre es, sich einmal ein Naturbad in ähnlicher Größe wie der des Schopfheimer Bades anzusehen, ob das auch funktioniert und wettkampftüchtig ist. Natürlich ohne Ausweichmöglichkeit mit einem Sportbad daneben wie in Gaggenau.

Wo bleibt die sachliche Aufklärung über die beiden Bädervarianten? Wo bleibt die Firma Fritz, um ihre Variante persönlich vorzustellen? Wo bleibt das Bemühen seitens der Verwaltung um Fördergelder? Wo bleibt die Bürgerversammlung?

Susanne Teipel, Schopfheim

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