Die Fregatte „Bayern“ bei der Rückkehr im Juli 2015 in den Heimatstützpunkt Wilhelmshaven – nach einem fünfmonatigen Einsatz vor Somalia. Foto: picture alliance / dpa/Ingo Wagner

Die Fregatte „Bayern“ soll im Indopazifik ein Zeichen für den offenen Seehandel setzen. Mit der Entsendung des Kriegsschiffs will Deutschland Partner unterstützen, die sich von China bedroht fühlen. Gleichzeitig soll der Einsatz Peking bloß nicht verärgern.

Berlin - Wenn die Fregatte „Bayern“ am 2. August vom Marinestützpunkt Wilhelmshaven in See sticht, bricht ein neues Kapitel deutscher Außenpolitik an. Ziel des deutschen Kriegsschiffes ist der Indopazifik. Mit der Entsendung der „Bayern“ will die Bundesregierung ein Zeichen setzen für sichere Seewege, freien Handel und eine regelbasierte Weltordnung. Zwar soll die siebenmonatige Fahrt der mehr als 200 Soldatinnen und Soldaten keine neue Ära deutscher Kanonenbootpolitik einleiten. Die Präsenz in der fernen Region ist jedoch ausdrücklich als Signal der Unterstützung an Partnerländer wie Japan, Südkorea oder Australien gedacht, die sich durch den Expansionsdrang Chinas zunehmend bedroht fühlen.

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